Meister Davos vor Sweep

Andres Ambühl (rechts) trifft an Klotens Hüter Boltshauser vorbei zur 1:0-Führung
Andres Ambühl (rechts) trifft an Klotens Hüter Boltshauser vorbei zur 1:0-Führung © KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Der HC Davos steht gegen die Kloten Flyers vor dem schnellstmöglichen Vorstoss in die Halbfinals. Nach dem 3:1-Sieg führen die Bündner in der Viertelfinalserie mit 3:0. Andres Ambühl und (11.), Devin Setoguchi (18.) und Dick Axelsson (59.) trafen für den Meister.

Beim Treffer von Ambühl konnte sich Nationalgoalie Leonardo Genoni gar noch einen Assist gutschreiben lassen. Lukas Frick vereitelte mit seinem späten Anschlusstor (57.) noch den ersten Shutout in den diesjährigen Playoffs von Genoni.

Auch in Spiel 3 dieser Serie erwiesen sich die Bündner als das klar bessere Team, selbst wenn sie nach einem starken Startdrittel zwei Gänge zurückschalteten. Doch selbst dies genügte gegen die harmlosen Zürcher Unterländer vollends. Diese erreichten kaum Playoff-Intensität und erzeugten bei numerischem Gleichstand so gut wie nie Torgefahr.

Luca Boltshauser im Klotener Tor hinterliess zudem beim ersten Gegentreffer keine gute Figur. Die Rückkehr des früheren Nationalkeepers Martin Gerber bei den Flyers wird frühestens am Donnerstag in Kloten erfolgen. Der seit dem 17. Februar verletzt ausgefallene Emmentaler trainiert seit einigen Tagen wieder mit dem Team.

Martin Gerber als letzte Klotener Hoffnung?

Der mittlerweile 41-jährige Gerber hatte vor zwei Jahren den Ausgang der damaligen Viertelfinal-Serie zwischen diesen beiden Teams noch massgeblich beeinflusst. Damals hatten die Flyers die ersten beiden Duelle sang- und klanglos verloren, ehe in Spiel 3 beim Stande von 0:0 ein Ausraster von Martin Gerber zur Spielmitte die Emotionen und letztlich das Leistungsvolumen der Zürcher Unterländer weckte.

Davos – Kloten Flyers 3:1 (2:0, 0:0, 1:1)

5363 Zuschauer. – SR Prugger/Wiegand, Espinoza/Kohler. – Tore: 11. Ambühl (Genoni) 1:0. 18. Setoguchi (Schneeberger) 2:0. 57. Frick (Liniger) 2:1. 59. Axelsson (Marc Wieser, Lindgren) 3:1 (ins leere Tor). – Strafen: 3mal 2 Minuten plus 5 Minuten (Picard) plus Spieldauer (Picard) gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen Kloten Flyers. – PostFinance-Topskorer: Lindgren; Santala.

Davos: Genoni; Heldner, Forster; Du Bois, Rampazzo; Schneeberger, Paschoud; Guerra; Ambühl, Walser, Picard; Marc Wieser, Lindgren, Axelsson; Setoguchi, Aeschlimann, Dino Wieser; Simion, Egli, Jörg; Kessler.

Kloten Flyers: Boltshauser; Harlacher, Gustafsson; Stoop, von Gunten; Frick, Schelling; Romano Lemm, Sheppard, Bieber; Kolarik, Santala, Hollenstein; Leone, Obrist, Praplan; Guggisberg, Kellenberger, Casutt; Liniger.

Bemerkungen: Davos ohne Sciaroni, Kindschi, Corvi (alle verletzt), Paulsson und Sven Jung (beide überzählig), Kloten Flyers ohne Martin Gerber und Back (alle verletzt), Collenberg (gesperrt) sowie Hasani und Olimb (beide überzählig). – Kloten von 58:51 bis 59:09 ohne Torhüter.

(SDA)


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