Servette gewinnt dank Penalty

Servettes Noah Rod befindet sich im Sandwich mit Biels Topskorer Daniel Steiner (links) und Goalie Simon Rytz.
Servettes Noah Rod befindet sich im Sandwich mit Biels Topskorer Daniel Steiner (links) und Goalie Simon Rytz. © KEYSTONE/MARCEL BIERI
Genève-Servette gewinnt in Biel das zweite Meisterschaftsspiel in Folge nach Penaltyschiessen. Jonathan Mercier verwertet den 20. Penalty zum 3:2 für die Genfer. Das Glück wendete sich in Biel innerhalb von nur drei Tagen.

Am Dienstag hatten die Seeländer im Cup-Achtelfinal 3:2 nach Verlängerung gewonnen, gestern setzte sich Servette mit dem gleichen Resultat nach Penaltyschiessen durch. Von den ersten zehn Schützen hatte keiner getroffen, nach acht weiteren und Toren von Stapleton und Lüthi auf der einen sowie Loeffel und Wick auf der anderen Seite verlud Servettes Verteidiger Jonathan Mercier beim 20. Versuch.

Bereits siebeneinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit hätte eine Entscheidung per Penalty fallen können, doch Simon Rytz im Bieler Tor hielt den Versuch des jungen Damien Riat. Kurz davor hatte Arnaud Jacquemet die Genfer auf 2:2 herangebracht.

Beim Team von Trainer Kevin Schläpfer überzeugte vor allem die Linie mit den während der Saison gekommenen Ausländern Tim Stapleton und Maxime Macenauer sowie Matthias Rossi. Dieses Trio sorgte innerhalb von zwei Minuten gegen Ende des Mitteldrittels für die 2:1-Führung des Heimteams. Es reichte am Ende aber nur zu einem Punkt. Servette hatte bereits am Wochenende gegen Zug ein Shootout für sich entschieden.

Biel – Genève-Servette 2:3 (0:1, 2:0, 0:1, 0:0) n.P.

5111 Zuschauer. – SR Mollard/Kurmann, Kaderli/Kovacs. – Tore: 10. Slater (Wick, Kast) 0:1. 37. Stapleton (Macenauer) 1:1. 39. Rossi (Macenauer/Ausschluss Wick) 2:1. 50. Jacquemet (Kast, Fransson/Ausschluss Maurer) 2:2. – Penaltyschiessen: Wick-, Stapleton-; Rod-, Spylo-; Simek-, Daniel Steiner-; Riat-, Joggi-; Loeffel-, Macenauer-; Stapleton 1:0, Loeffel 1:1; Macenauer-, Loeffel-; Spylo-, Jacquemet-; Lüthi 2:1, Wick 2:2; Lüthi-, Mercier 2:3. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Biel, 4mal 2 Minuten gegen Servette. – PostFinance-Topskorer: Daniel Steiner; Loeffel.

Biel: Rytz; Dave Sutter, Fey; Nicholas Steiner, Dufner; Maurer, Joggi; Jelovac, Wellinger; Daniel Steiner, Fabian Sutter, Lüthi; Tschantré, Olausson, Spylo; Rossi, Macenauer, Stapleton; Wetzel, Ehrensperger, Herburger.

Genève-Servette: Mayer; Antonietti, Fransson; Loeffel, Mercier; Iglesias, Bezina; Riat, Pyatt, Rod; Wick, Slater, Jacquemet; D’Agostini, Romy, Kast; Douay, Heinimann, Gerber; Simek.

Bemerkungen: Biel ohne Arlbrandt, Huguenin, Jecker, Berthon und Haas, Servette ohne Pedretti, Almond, Bays, Lombardi, Picard, Traber, Vukovic (alle verletzt) und Rubin (gesperrt). 53. Rytz hält Penalty von Riat. Timeouts: 55. Biel. 59. Servette.

(SI)


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