Migros Ostschweiz baut aus

Die Migros Ostschweiz hat Grosses vor. Sie will die Präsenz im FM1-Land 2016 ausbauen.
Die Migros Ostschweiz hat Grosses vor. Sie will die Präsenz im FM1-Land 2016 ausbauen. © (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Zwölf Supermärkte, sechs Imbiss-Restaurants, zwei Fitnesscenter und zwei SportXX  – dies alles eröffnet die Migros in diesem Jahr im FM1-Land. Doch nicht genug: Sie schliesst zudem die 47 Millionen Franken teure Erneuerungen des Säntisparks ab. 


In den nächsten vier bis fünf Jahren will die Migros Ostschweiz 30 bis 40 neue Filialen eröffnen. Vor allem im Kanton Graubünden und an kleineren Standorten möchte der Grossverteiler die Präsenz verstärken, sagt Geschäftsleiter Peter Diethelm an der Medienkonferenz. Zudem werden neue Imbissbuden, so genannte Chickerias, in der ganzen Ostschweiz angesiedelt.

Geplante Filialen in der Ostschweiz

In Thal ist die Eröffnung eines neuen Zentrums geplant. Dort, wo früher die Disco Arena stand, baut die Migros einen Supermarkt inklusive Fitnesscenter und einem Chickeria-Take-Away. Diese Restaurants sollen vor allem Geflügel verkaufen. Ein weiterer Standort ist am Marktplatz in St.Gallen vorgesehen, direkt neben dem McDonald’s. Die Eröffnung ist im Herbst.

Auch in Herisau hat die Migros Grosses vor. Die Zeit bis zur Vollendung des Baus der neuen Filialen im Dorfzentrum überbrückt der Grossverteiler mit einem Provisorium. Der Ersatzbau kommt in der Walke zu stehen. Die Lebensdauer ist auf zehn Jahre angelegt.

Neben diesen grösseren Projekten plant die Migros den Bau von kleineren Filialen und weiteren Chickerias; Supermärkte sollen in Frauenfeld, Beringen, Bronschhofen, Münchwilen, Churwalden, Amriswil, Diepoldsau und Davos entstehen. Neue Imbissbuden baut die Migros in Pfäffikon, Wangs und Amriswil. In Arbon eröffnet sie ein neues MFIT, also ein Fitnessstudio.

Neu-Eröffnung Säntispark steht vor der Tür

Ein weiteres Highlight für die Migros ist die definitive Fertigstellung des neuen Säntisparks. In den letzten zwei Jahren wurde das gesamte Areal umgebaut. Die Sauna-Landschaft wurde komplett renoviert, die bisherige Rutschbahn abgebaut, eine komplett neue Kinder-Erlebniswelt eingeweiht.

Zusätzlich wurde direkt neben dem Säntispark ein Hotel gebaut und eröffnet. Was zurzeit noch fehlt, sind die acht geplanten Rutschbahnen. Bereits am 13. November 2016 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Der Umbau hat die Migros Ostschweiz 47 Millionen Franken gekostet.

Gewinn trotz Frankenstärke

An der Konferenz blickt die Migros auch auf das abgeschlossene Geschäftsjahr. Während andere Detailhändler ums Überleben kämpfen, kann der Grossverteiler gestärkt ins neue Jahr gehen.

Die Genossenschaft machte 2015 rund 56 Millionen Franken Gewinn. Dies ist zwar weniger als im Vorjahr, liegt aber daran, dass die Genossenschaft im letzten Jahr ausserordentliche Liegenschaftserträge verbuchen konnte. Im letzten Jahr mussten die Preise wegen der Aufhebung des Euro-Mindestkurses zwar gesenkt werden, durch mehr Verkäufe konnte dies jedoch ausgeglichen werden.


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