Milliarden-Fusion bei US-Büroartikelkonzernen abgeblasen

Die Papeterie-Hochzeit zwischen den US-Riesen Staples und Office Depot kommt doch nicht zustande. Grund für das Scheitern ist der Widerstand der US-Wettbewerbsbehörde. (Symbolbild)
Die Papeterie-Hochzeit zwischen den US-Riesen Staples und Office Depot kommt doch nicht zustande. Grund für das Scheitern ist der Widerstand der US-Wettbewerbsbehörde. (Symbolbild) © KEYSTONE/AP/MARK LENNIHAN
Die Milliarden-Fusion zwischen dem führenden US-Büroartikelhändler Staples und seinem Rivalen Office Depot ist geplatzt. Die beiden Konzerne sagten ihren Zusammenschluss wegen des Widerstandes der Wettbewerbsbehörde am Dienstag ab.

Ein US-Gericht hatte der Wettbewerbsaufsicht FTC zuvor recht gegeben und kartellrechtliche Bedenken geltend gemacht. Die Behörde habe gezeigt, dass bei einem Zusammenschluss der Wettbewerb im Geschäft mit grossen Firmenkunden wohl substanziell beeinträchtigt werde, erklärte das Gericht. Die Aktien der beiden Konzerne brachen im nachbörslichen Handel ein.

Die FTC hatte im Dezember Beschwerde gegen die Fusion mit einem Volumen von 6,3 Milliarden Dollar eingelegt. Es ist bereits das zweite Mal, dass die beiden Firmen mit ihren Bemühungen zu einem Zusammenschluss am Veto der FTC scheitern: Bereits 1997 wurde eine Fusion durch die Behörde gestoppt.

(SI)


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