Mindestens 24 Tote bei Flüchtlingstragödie in der Ägäis

Boot der griechischen Küstenwache kehrt nach Bergung von Toten zurück nach Samos
Boot der griechischen Küstenwache kehrt nach Bergung von Toten zurück nach Samos © KEYSTONE/AP/MICHAEL SVARNIAS
Neues Flüchtlingsdrama in der Ägäis: Mindestens 24 Personen kamen ums Leben, als ihr Boot am Donnerstag vor der griechischen Insel Samos kenterte. Unter den Toten sind auch zehn Kinder. Zehn Menschen seien bislang aus den Fluten gerettet worden.

Es sei aber noch unklar, wie viele Menschen an Bord des gekenterten Bootes waren. “Es ist fürchterlich”, sagte ein Offizier der Küstenwache.

An der Suche beteiligten sich Boote der Grenzagentur Frontex, Fischer aus Samos, ein Helikopter sowie die griechische und die türkische Küstenwache.

Bereits am Vortag waren sieben Flüchtlinge vor der Insel Kos ums Leben gekommen. Seit Jahresbeginn und bis zum 24. Januar sind nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als 44 000 Migranten aus der Türkei nach Griechenland gekommen. Meistens erklärten sie, sie seien aus dem Kriegsland Syrien.

(SDA)


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