Missglückter Olympia-Auftritt von Kariem Hussein

Die olympischen Ringe bringen Kariem Hussein kein Glück
Die olympischen Ringe bringen Kariem Hussein kein Glück © KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
Kariem Hussein muss eine empfindliche Niederlage einstecken. Nach einem schwachen Lauf über 400 m Hürden in 49,80 Sekunden scheidet er in den Vorläufen unerwartet aus. Nach einem guten Start geriet der Thurgauer auf der Gegengerade ins Hintertreffen.

Bei einer misslungen Hürdenüberquerung geriet er aus der Balance und büsste viel an Schwung ein.

Hussein, der vor gut einem Monat an den Europameisterschaften in Amsterdam die Bronzemedaille gewonnen hatte, schlägt sich seit zwei Monaten mit Problemen im linken Fussgelenk herum. Aus diesem Grund war er auch erst kurzfristig nach Rio angereist.

Von den sechs Vorläufen erreichten je die besten drei Läufer sowie sechs Zeitbeste die Halbfinals der Top 24. Hussein hatte eine schwache Serie erwischt und hätte sich mit 49,77 Sekunden sogar direkt qualifizieren können. Ein Wert, der über eine Sekunde über seinem Bestwert liegt und der ihm eigentlich keine Probleme bereiten sollte.

Olympia bringt dem angehenden Arzt kein Glück. In London 2012 war er ebenfalls angeschlagen angereist und hatte danach Forfait geben müssen. Danach ging sein Stern mit dem Europameister-Titel 2014 im Letzigrund auf. Mit Blick auf Rio zog Hussein sein Studium in die Länge, um in Rio den Finaleinzug zu schaffen.

(SDA)


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