Mit Crowdfunding zum zweiten Album

Der St. Galler Singer/Songwriter möchte mit Crowdfunding sein zweites Album produzieren.
Der St. Galler Singer/Songwriter möchte mit Crowdfunding sein zweites Album produzieren. © Screenshot Youtube/Andy McSean
Andy McSean braucht Geld für sein neues Album. Genauer gesagt 20’000 Franken. Wie der St.Galler Singer-Songwriter das schaffen will und welche Promis ihn dabei unterstützen, erzählt er im Interview.

Bist du pleite?
Andy McSean: Nicht unbedingt.

Aber du sammelst doch Geld via Crowdfunding?
Das stimmt. Das ist für mich der einzig vernünftige Weg. Ich möchte nicht einfach betteln oder mich verschulden, um mein zweites Album finanzieren zu können.

Dein Debütalbum ist zwei Jahre alt. Hättest Du mit dem Nachfolger nicht noch ein bisschen warten können?
Durch meine Teilnahme am Eurovision Song Contest hat sich jetzt die Chance ergeben, dass ich mit absoluten Top-Produzenten zusammenarbeiten darf. Diese Gelegenheit ist einmalig und wichtig für meine Karriere.

Crowdfunding ist eine etwas spezielle Art von Geldspenden. Was passiert da genau?
Ich sammle nicht einfach Geld von Fans und Freunden. Wer spendet, kriegt auch was zurück. Und genau das ist mir wichtig. Ich sammle nicht einfach Almosen.

Was kriegt man denn bei dir für sein Geld?
Für 30 Franken bekommt man zum Beispiel das Album vor allen anderen mit Widmung und Autogramm. Es können auch Gruppen mitmachen, Schulen oder Vereine etwa. Für 1000 Franken gibt es einen Workshop, in dem ich Tipps und Inputs rund um die Musik gebe und am Schluss ein Konzert spiele.

Hat diese Aktion ein Ablaufdatum?
Die Spielregeln bei Crowdfunding sind so: Innerhalb von 30 Tagen muss der avisierte Betrag erreicht werden. Gelingt das nicht, fliesst das bis dahin gespendete Geld wieder zu seinen ursprünglichen Besitzern zurück.

Genügen 20’000 Franken, um eine Platte zu produzieren?
Nein. Diese fliessen direkt ins Studio, sprich: Ich brauche sie für die Miete, Musiker und Produzenten.

Also legst du selbst noch drauf?
Ja, natürlich. Denn die Gesamtkosten für eine solche Produktion belaufen sich auf etwa 35’000 Franken.

Und woher kommen die restlichen 15’000?
Mein Debütalbum habe ich komplett selbst finanziert und die Kosten dafür erst kürzlich ab bezahlt. Ich arbeite nach wie vor Vollzeit als Audioproduzent und investiere auch in dieses Album mein ganzes Erspartes. Zusätzlich spiele ich möglichst viele Konzerte.

Wie machst du auf das Ganze aufmerksam?
Ich verbreite es über die sozialen Medien. Zudem habe ich noch einige Aktionen geplant.

Was heisst das konkret?
Am 14. November werde ich mit Joschka Roth, einem Nachwuchsproduzent und Kameramann, eine kleine Tour de Suisse machen. Wir fahren mit dem Zug durch die ganze Schweiz und machen Halt in diversen Grossstädten. In den Bahnhöfen gebe ich dann jeweils ein kleines Live-Konzert und verteile Flyer.

Genügt das?
Das ist ja noch nicht alles. Mit selbstgemachten Videos von Freunden aus der Unterhaltungsbranche hoffe ich natürlich, dass ich noch ein bisschen mehr Leute erreiche.

Komiker Büssi würde nebst dem Bachelor, auch gerne Mal über Andy McSean berichten 

 

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(pal)


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