Mit Feuer gegen den Frost

Frostkerzen in einem Rebberg
Frostkerzen in einem Rebberg © Keystone/Gian Ehrenzeller
Wie bereits vor einem Jahr stehen die Winzer im Kanton Graubünden vor einem Problem: Für die nächsten paar Tage ist Frost angesagt. Damit ihre Reben nicht erfrieren, setzen die Winzer Frostkerzen ein. 

Dieses Jahr hätten sich viele Winzer bereits im Vorfeld mit Frostkerzen eingedeckt, um der Kälte etwas entgegenzusetzen, berichtet das «Regionaljournal». Hans Jüstrich, Rebbaukommissär des Kantons Graubünden rät den Winzern zudem, das Gras so kurz wie möglich zu schneiden, damit die Kalte Luft schnell wieder abfliessen könne. Nichtsdestotrotz dürfte es vor allem bei Hobby-Winzern zu Ernteausfällen kommen. Frostkerzen sind laut der Landi in Landquart europaweit ausverkauft.

Vor einem Jahr standen viele Weinbauern aus dem Kanton Graubünden vor kaputten Reben. Der Grund: Frost im April setzte den Pflanzen zu. Ab einer Temperatur von Minus 2 Grad wird es für die Reben kritisch. Damals wollten die Winzer gar Helikopter einsetzen, um die Luft so aufzuwirbeln, dass der Frost sich gar nicht erst hätte absetzen können. Die Flüge wurden aber nicht genehmigt.

So kämpften die Winzer vor einem Jahr gegen den Frost 

(red)


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