Mit künstlicher Intelligenz spielen

«Quick, Draw» von Google hat zum chinesischen Neujahr des Hundes eine zusätzliche Version des Programms entwickelt. Nutzer zeichnen Dinge, die sich auf Hunde beziehen.

«Quick, Draw» erinnert an «Die Montagsmaler», eine Schnellratesendung des deutschen Fernsehens, in der gezeichnete Begriffe erraten werden mussten. Die meisten dürften dieses Spiel auch aus der Schule kennen. Nun gibt es die bereits bestehende Version und eine neue, die sich auf das chinesische Neujahr des Hundes bezieht.

Jonas Jongejan, der im Google-Creative-Lab-Team arbeitet, hat das Spiel entwickelt. Das Besondere bei diesem Spiel ist, dass die Nutzer mit künstlicher Intelligenz spielen. Sie zeichnen den vom Spiel vorgegebenen Gegenstand und ein neuronales Netzwerk versucht dann herauszufinden, was es sein könnte.

Je mehr ein Nutzer spielt, desto mehr lernt dieses Netzwerk dazu und errät die Begriffe schneller. Weltweit haben Menschen seit November 2016 auf der ganzen Welt eine Milliarde Skizzen und Kritzeleien in «Quick, Draw» gezeichnet.

2,9 Millionen Hot Dogs, 2,9 Millionen Katzen und 2,9 Millionen Zeichnungen von Schneeflocken. Und jede dieser Zeichnung ist ein Unikat. Die Unterschiede verblassen jedoch, wenn man einen Schritt zurücktritt und sich alle Zeichnungen ansieht. Das Unternehmen schreibt, so können sich Menschen daran erinnern, wie ähnlich wir uns sind.

Jede einzelne Zeichnung wird der weltweit grössten Datenbank für Zeichnungen hinzugefügt. Diese Datenbank ist öffentlich zugänglich und dient der Forschung im Bereich des maschinellen Lernens.

«Quick, Draw», so das Unternehmen, sei ein anschauliches Beispiel für künstliche Intelligenz und dafür, wie maschinelles Lernen in unterhaltsamer Form genutzt werden kann.

(red.)


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