Mit Lauriane Sallin plaudern Bundesräte ungenierter

Miss Schweiz Lauriane Sallin - hier vor zwei Wochen auf der Berlinale - kann gut mit Politikern. Das hängt damit zusammen, dass sie als Miss nicht ernst genommen wird, vermutet sie, und weil die hohen Herren dadurch im Gespräch viel entspannter sind (Archiv).
Miss Schweiz Lauriane Sallin - hier vor zwei Wochen auf der Berlinale - kann gut mit Politikern. Das hängt damit zusammen, dass sie als Miss nicht ernst genommen wird, vermutet sie, und weil die hohen Herren dadurch im Gespräch viel entspannter sind (Archiv). © KEYSTONE/EPA DPA/GREGOR FISCHER
Die amtierende Miss Schweiz kommt gut aus mit Politikern, wie sie bei Treffen mit Alain Berset und Moritz Leuenberger bewiesen hat. Das liege daran, dass Schönheitsköniginnen als harmlos gelten, sagt sie. Als Miss könne sie direktere Fragen stellen als als Studentin.

“Es ist wegen meines Titels”, sagte Lauriane Sallin der “Schweiz am Sonntag”, “niemand fürchtet sich vor einer Miss”. Sie könne zum Beispiel offen fragen, warum ein Politiker eine bestimmte Entscheidung getroffen habe, “und sie antworten mir immer”. Als Studentin würde sie nach solchen Fragen wohl abgewimmelt.

In ein paar Monaten fliegt die 22-Jährige mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann nach Rio an die Olympischen Sommerspiele. Möglich, dass sie dabei über ihre bevorzugte Staatsform spricht: die Anarchie. “Maximale Verantwortung jedes Einzelnen” schwebt ihr vor.

(SDA)


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