Mit mehr Kameras gegen Vandalen

Laut der Gemeinde Goldach sah es öfters so beim Oberstufenzentrum aus.
Laut der Gemeinde Goldach sah es öfters so beim Oberstufenzentrum aus. © pd
Rund um das Oberstufenzentrum in Goldach kommt es regelmässig zu Sachbeschädigungen. Der Gemeinderat setzt jetzt auf Videoüberwachung.

Nichts hat genützt. Immer wieder gab es Schäden rund um das Oberstufenzentrum von Goldach. Auch nachdem die Anlage besser ausgeleuchtet wurde, um dunkle Ecken zu vermeiden, nachdem mehr Securitas kontrollierten und nachdem die Jugendarbeit öfters vor Ort war. Bereits auf über 10’000 Franken beziffert der Gemeinderat den entstandenen Schaden in diesem Jahr. Hinzu kommt der Aufwand des Hauswartes, «um beinahe täglich die Spuren der vergangenen Nacht zu beseitigen», wie es heisst.

Sofort Erfolg gehabt

Jetzt wird grösseres Geschütz aufgefahren. Der Gemeinderat lässt das Areal mit Kameras überwachen. «Vor sieben Jahren musste diese Massnahme bereits beim Schulhaus Bachfeld ergriffen werden, mit sofortigem Erfolg. Auch beim Kindergarten Breitenweg kamen nach mehreren Sachbeschädigungen schon erfolgreich Kameras zum Einsatz», schreibt die Gemeinde.

Will die Gemeinde Goldach an einem Ort Videoüberwachung einführen, muss sie dies in einer Allgemeinverfügung bestimmen und öffentlich ausschreiben. Damit dies künftig schneller geht, will der Gemeinderat die Allgemeinverfügung gleich auf alle öffentliche Gebäude ausdehnen und damit die Voraussetzung schaffen, überall innert kürzester Zeit Kameras aufzustellen.

«Letzte Massnahme»

«Diese Art der Überwachung soll aber nur zurückhaltend und nur als letzte Massnahme zum Einsatz kommen. Der Gemeinderat wird nur wenige zusätzliche Kameras anschaffen und diese jeweils dort einsetzen, wo tatsächlich Bedarf besteht», heisst es.

Die Aufnahmen dieser Überwachungskameras dürfen nur nach Vorfällen und nur auf Anweisung des zuständigen Untersuchungsrichters ausgewertet werden. Sämtliche Zugriffe auf das Bildmaterial werden protokolliert.

(red.)


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