Mittelamerika will gemeinsam gegen Drogenhandel kämpfen

Präsidenten in Halbweiss: Die Staatschefs von Honduras, El Salvador, der Dominikanischen Republik, Panama und Guatemala (von links) posieren beim Gipfeltreffen.
Präsidenten in Halbweiss: Die Staatschefs von Honduras, El Salvador, der Dominikanischen Republik, Panama und Guatemala (von links) posieren beim Gipfeltreffen. © KEYSTONE/EPA EFE / PRESIDENCY OF /PRESIDENCY OF HONDURAS / HANDOUT
Die Länder Mittelamerikas wollen ihren Kampf gegen Drogenschmuggel und organisierte Kriminalität verstärken. Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs der Region am Donnerstag beim Gipfel des Zentralamerikanischen Integrationssystems (Sica) in Honduras.

Künftig sollten Sicherheitskräfte und Strafverfolger in der Region besser kooperieren. Mindestens 70 Prozent der in Südamerika herstellten Drogen werden über Mittelamerika in die USA geschmuggelt.

Nach einem halben Jahr kehrte Costa Rica in das Regionalbündnis zurück. Aus Ärger über die “mangelnde Solidarität” der Nachbarländer angesichts der jüngsten Flüchtlingskrise hatte die Regierung in San José die Mitarbeit in den politischen Foren von Sica im Dezember aufgekündigt.

Damals sassen Tausende Kubaner wochenlang in Costa Rica fest, weil Nicaragua seine Grenzen geschlossen hatte. Die Migranten wurden schliesslich über eine Luftbrücke ausgeflogen und konnten ihre Reise in die USA fortsetzen.

(SDA)


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