Mittlerweile 55 Tote nach Erdbeben in Taiwan

Fünf Tage nach dem Erdbeben in Taiwan haben Retter den siebenjährigen Pudel Le Le aus den Trümmern eines zusammengestürzten Wohnhauses gerettet. Die Zahl der Todesopfer stieg derweil auf 55.
Fünf Tage nach dem Erdbeben in Taiwan haben Retter den siebenjährigen Pudel Le Le aus den Trümmern eines zusammengestürzten Wohnhauses gerettet. Die Zahl der Todesopfer stieg derweil auf 55. © KEYSTONE/AP/JOHNSON LAI
Fünf Tage nach Erdbeben im Süden Taiwans ist die Zahl der geborgenen Toten auf 55 gestiegen. Allein 53 kamen durch den Einsturz eines Hauses in der Stadt Tainan ums Leben. In den Trümmern des 16-stöckigen Wohnblocks wurden weiter 83 Menschen vermisst.

Noch gab es wenig Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Bei den Bergungsarbeiten wurde am Donnerstag lediglich ein eingeschlossener Pudel gerettet. Das zitternde Tier schien unverletzt.

Die Behörden vermuten Pfusch am Bau oder strukturelle Veränderungen als Ursache für den Hauseinsturz und ermitteln. Drei frühere Manager der inzwischen aufgelösten Baufirma wurden festgenommen.

(SDA)


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