Model Ronja Furrer vermutet, Schwule sind schuld am Magerwahn

Das Solothurner Model Ronja Furrer muss ackern wie ein Pferd und fitten wie ein Hochleistungssportler (Archiv).
Das Solothurner Model Ronja Furrer muss ackern wie ein Pferd und fitten wie ein Hochleistungssportler (Archiv). © KEYSTONE/WALTER BIERI
Obwohl gertenschlank, hat sich das Schweizer Model Ronja Furrer in der Branche oft anhören müssen, sie sei zu dick. Sie vermutet, das liege daran, dass die vielen Schwulen im Business Kurven nicht mögen. Da hilft nur eine Lebensweise wie bei Hochleistungssportlern.

Vor Schauen habe man als Model kein Privatleben mehr, sondern trainiere wie ein Hochleistungssportler. Und die ganze Anstrengung zahlt sich nicht einmal aus: Um sich einen Namen zu machen, musste die heute 24-Jährige, die für grosse Namen wie Ralph Lauren und Tommy Hilfiger modelt, jahrelang sogar drauflegen. Denn während Sportler Sponsoren haben, müssen Models Spesen und Fitness-Coaches selber berappen.

“Die Branche hat sich sehr verändert”, sagte die Freundin von Rapper Stress der “SonntagsZeitung”. Die Gagen seien in den letzten Jahren um zwei Drittel eingebrochen, für weltweite Werbekampagnen gäbe es heute nur noch 20’000-30’000 Franken. Und weil gespart werden müsse, seien 13-Stunden-Tage keine Seltenheit. Letzthin habe sie sich an einem einzigen Tag in 65 Outfits ablichten lassen.

(SDA)


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