Morgen-Joe im Rennrollstuhl: “Ganz schön streng”

Morgen Joe durfte mit Rennrollstuhlfahrerin Sandra Graf auf die Rennstrecke.
Morgen Joe durfte mit Rennrollstuhlfahrerin Sandra Graf auf die Rennstrecke. © FM1Today
Rennrollstuhlfahrerin Sandra Graf tritt diese Woche an den Paralympics in Rio an. Morgen-Joe hat mit ihr trainiert und kam ganz schön ins Schnaufen. 

Der 14. und 18. September sind im Kalender von Sandra Graf, Handbikerin und Rollstuhl-Leichtathletin, rot angestrichen. Die Appenzellerin ist an den Paralympics in Rio und wird gegen die Besten im Zeitfahren mit dem Handbike und im Marathon der Leichtathletik antreten.

Sportlich trotz Behinderung

Ein Sturz beim Geräteturnen im Jahre 1991 veränderte das Leben der damals 21-Jährigen. Sie war querschnittgelähmt. Ein Leben ohne Sport war für sie aber keine Option. Schon während der Rehabilitation setzte sie sich auf den Rennrollstuhl. “Ich bin ein Bewegungstyp und muss etwas tun können.”, so die ehemalige Skilehrerin. An den letzten Paralympics in London holte sich die 47-jährige Bronze im Marathon und im Zeitfahren mit dem Handbike gar die Goldmedaille. Dieses Jahr, bei ihrer vierten Paralympics-Teilnahme, könnte es aber schwieriger werden. “Die jungen Damen sind viel spritziger als ich”, sagt Sandra Graf. Ausserdem habe sie für London mehr trainiert als für die diesjährigen Paralympics. Ihr Ziel sei trotzdem eine Medaille zu holen.

Training mit Morgen Joe

Morgen Joe hat die Sportskanone im Training besucht. Ausgestattet mit Rollstuhl wagte er sich auf die Rennstrecke. “Nur schon die Bewegung, um den Rennrollstuhl in Schwung zu bringen, ist ziemlich schwierig. Ich bin durchgeschwitzt.” Nach einer Runde von 400 Metern Länge ist ihm die Puste ausgegangen. Nichtsdestotrotz habe er sich gut geschlagen, meint Sandra Graf: “Es braucht eben seine Zeit, bis man in Schwung kommt.”

Eine Medaille in Rio wird sich Morgen Joe nicht holen – den Muskelkater gab’s dafür gratis.

Am Dienstagabend um 18.00 Uhr wird der ganze Beitrag auf TVO ausgestrahlt.

 


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