Moscheen-Mord – Täter vor Gericht

Das Opfer verstarb in der El-Hidaje-Moschee. Der mutmassliche Täter liess sich widerstandlos verhaften.
Das Opfer verstarb in der El-Hidaje-Moschee. Der mutmassliche Täter liess sich widerstandlos verhaften. © St.Galler Tagblatt
Ein 53-jähriger Serbe steht Ende Mai wegen Mordes vor dem Kreisgericht St.Gallen. Er soll Mitte 2014 in einer Moschee in Winkeln einen 51-Jährigen aus Rache erschossen haben.

Der Fall sorgte im August 2014 für nationale Schlagzeilen. In der El-Hidaje-Moschee in Winkeln wurde ein 51-jähriger, gebürtiger Albaner mit mehreren Schüssen aus nächster Nähe erschossen.

Die Polizei konnte den Schützen vor Ort festnehmen. Bald war die Rede von Blutrache. Es stellte sich heraus, dass sich Opfer und Täter kannten.

19 Jahren zuvor war es in Walenstadt zu einer Auseinandersetzung gekommen. Dabei kam der Bruder des mutmasslichen Täters ums Leben. Das Gericht hielt damals fest, dass aus Notwehr gehandelt worden war.

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren. Der 53-jähriger Serbe ist laut Staatsanwaltschaft grundsätzlich geständig. (red)


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