Motel One will in der Schweiz expandieren

Motel One will in der Schweiz expandieren
© Motel One
Die boomende deutsche Hotelgruppe Motel One will es in der Schweiz nicht bei zwei Betrieben bewenden lassen. Bei der offiziellen Eröffnung des Motel One in Basel liebäugelte Unternehmensgründer und CEO Dieter Müller am Donnerstag schon mit weiteren Standorten.

Das Motel One mit 143 Zimmern am Barfüsserplatz im Herzen der Basler Altstadt markiert für die im Jahr 2000 gegründete Budget-Design-Hotelkette den Markteintritt in der Schweiz. 2017 folgt in Zürich der zweite Betrieb. In der ehemaligen Post Selnau entstehen gar rund 400 Zimmer.

Unternehmenschef Müller würde in der Schweiz gerne noch weitere Hotels eröffnen. Im Visier hat er namentlich Genf und Bern. Konkrete Pläne gebe es aber noch nicht.

Im Gespräch ist Motel One für die weitere Expansion auch mit Swiss Prime Site. Der Immobiliengesellschaft gehören die Liegenschaften in Basel und Zürich. In den Umbau der beiden Gebäude steckt Swiss Prime Site rund 100 Millionen Franken.

Motel One verfügt derzeit über 53 Hotels in acht Ländern mit insgesamt 14’300 Zimmern. Weitere 20 Hotels mit 8000 Zimmern sind derzeit im Bau. Auf dem Radar hat die Gruppe laut dem CEO derzeit 50 weitere Metropolen in Europa.

Im vergangenen Jahr hatte die Kette bei einem Auslastungsgrad von über 75 Prozent einen Umsatz von 322 Millionen Euro erzielt. Konzernchef Müller beschreibt das erfolgreiche Konzept der Hotelkette als einfach: Bei Motel One gehe es um Design, Qualität, einen tollen Standort und einen attraktiven Preis.

Das von zwei einheimischen Künstlern mitgestaltete Basler Hotel entspreche geradezu seiner Idealvorstellung, sagte Müller. Es ist seit Mitte Juli für Gäste geöffnet. Als besonders wichtigen Erfolgsfaktor verweist der Gründer von Motel One zudem auf die Freundlichkeit des Personals. Damit hebe man sich von der Konkurrenz ab.

Dass sich Motel One als Marke auf dem stark umkämpften Hotelmarkt gut etabliert hat, zeigt des Buchungsverhalten der Gäste. Nach Angaben Müller erfolgen nur gerade 20 Prozent der Buchungen über Plattformen. 80 Prozent der Gäste reservieren ihr Zimmer dagegen beim Unternehmen direkt, wodurch diesem ein höherer Profit bleibt.

(SDA)


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