Münze für 50’000 Franken versteigert

Marianne Rapp Ohmann, Geschäftsführerin des Auktionshauses Rapp, zeigt die seltene «Durussel-Probe».
Marianne Rapp Ohmann, Geschäftsführerin des Auktionshauses Rapp, zeigt die seltene «Durussel-Probe». © zVg
Eine kleine Goldmünze sorgte am Dienstagmorgen in Wil für Aufsehen: An einer internationalen Auktion wurde das Schweizer Geldstück für beinahe 50’000 Franken versteigert. 

«Die Goldmünze übertraf alle Erwartungen», schreibt das Wiler Auktionshaus Rapp. Eine Schweizer 20-Franken-Goldmünze aus dem Jahr 1871 wechselte am Dienstagmorgen für 46’360 Franken den Besitzer (exklusive Mehrwertsteuer). Erwartet hatte das Auktionshaus die Hälfte des Preises.

Beim Versteigerungsobjekt handelt es sich um die erste Goldmünze überhaupt, die von der Eidgenossenschaft geprägt wurde. Die von Medailleur Edouard Durussel hergestellte Probe wurde später nicht in grösseren Auflagen geprägt. Heute seien diese Münzen deshalb besonders rar und gesucht, teilt das Auktionshaus weiter mit. Die «Durussel-Probe» wird als Vorläuferin des Goldvrenelis gehandelt.

Die Versteigerung der 50’000-Franken-Münze bildete den Anfang einer internationalen Auktion in Wil. Noch bis Donnerstag, 16. November, werden Münzen, Schmuck und Briefmarken versteigert.

(red.)


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