«Müssen uns auf einen Fight einstellen»

FCSG-Trainer Giorgio Contini will möglichst lange am dritten Tabellenplatz festhalten.
FCSG-Trainer Giorgio Contini will möglichst lange am dritten Tabellenplatz festhalten. © FM1Today/Stephanie Martina
Viel Zeit bleibt dem FC St.Gallen nicht, um den Sieg gegen die Zürcher Grasshoppers zu feiern. Das nächste Spiel im Letzigrund gegen den FC Zürich steht bereits vor der Tür.

Lange hat es gedauert, bis der FC St.Gallen in der letzten Partie gegen GC punkten konnte. Der Ausgleichstreffer auf das 1:0 fiel in der 83. Minute, die Führung kam wortwörtlich erst in letzter Minute. «Wir haben den Moment für uns genutzt», sagt Cheftrainer Giorgio Contini. «Es gibt Spiele, da musst du den Bock umstossen und alles probieren. Das ist uns gelungen.»

«Quäntchen Glück auf unserer Seite»

Ein wichtiger Sieg für die Espen, denen nach zwei verlorenen Matches bereits eine Pechsträhne nachgesagt wurde. Für Contini aber kein Grund, das vergangene Spiel schönzureden: «Wir hatten sicher das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Das Goal kam aus einem Standard. Aus dem Spiel heraus wäre es schwierig gewesen, den Ausgleich zu erzielen.» Nichtsdestotrotz haben die St.Galler etwas geschafft, das eigentlich aussichtslos schien.

Mit Organisation und Effizienz punkten

Gegen den FC Zürich will man aber von Anfang an alles richtig machen: «Wir wollen Präsenz zeigen und viele Zweikämpfe austragen.» Besonders in punkto Organisation und Effizienz der St.Galler sieht Contini einen Vorteil gegenüber den Zürchern, die mittlerweile auf fünf Niederlagen in Folge zurückblicken müssen. Eine Tatsache, welche die Zürcher umso gefährlicher macht: «Sie werden jetzt erst recht versuchen, dem FCSG punktemässig näher zu kommen. Wir müssen uns auf einen Fight einstellen.»

«Wäre falsch, zu weit zu träumen»

Sollte der Fight zugunsten der St.Galler ausgehen, können die ihre Führung gegenüber dem vierten Tabellenplatz weiter ausbauen. In Sachen Europa League zeigt sich Contini aber dennoch zurückhaltend: «Es wäre falsch, jetzt zu weit zu träumen. Wir haben aber unterdessen ein Bewusstsein dafür erlangt, dass wir uns in einer sehr guten Ausgangslage befinden. Diese müssen wir jetzt mit all unseren Mitteln und Tugenden verteidigen.»

Zu den Verletzten zählen nach wie vor Philippe Koch, Miro Muheim, Nicolas Lüchinger, Adonis Ajeti, Nico Krucker und Noah Blasucci. Dejan Stojanovic hat sich im letzten Spiel eine Rippenprellung zugezogen und fällt mindestens bis nächste Woche aus. Tranquillo Barnetta und Jasper van der Werff befinden sich beide in Trainingsrückstand.

Das Spiel wird am Mittwoch, 18. April, um 20:00 Uhr im Letzigrund angepfiffen. Mit FM1 (Einschaltungen) und FM1Today (Liveticker) seid ihr wie immer live dabei.
(dab)


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