Bryan Cranston spricht über Traumata

Bryan Cranston (60, "Malcolm in the Middle" und "Breaking Bad") hatte als Teenager nicht viel zu lachen. (Archivbild)
Bryan Cranston (60, "Malcolm in the Middle" und "Breaking Bad") hatte als Teenager nicht viel zu lachen. (Archivbild) © KEYSTONE/AP Invision/RICHARD SHOTWELL
Der frühere «Breaking Bad»-Star Bryan Cranston hat als Kind viel durchgemacht: Als er elf war, verschwand sein Vater und die Mutter ertränkte ihren Kummer im Alkohol. Das sei vor allem deshalb so schwer gewesen, weil seine Eltern vorher ganz wunderbar gewesen seien.

Seine Mutter sei liebevoll und engagiert und sein Vater sei sein Coach gewesen, verriet der 60-jährige Schauspieler der «Times». «Mein Vater wollte ein Star werden», ohne Wenn und Aber. Nach seinem Weggang habe die Familie ihr Haus aufgeben müssen und Bryan und seine beiden Geschwister kamen auf die Farm der Grosseltern.

Für seine Mutter sei es eine Erlösung gewesen, als sie im Alter an Alzheimer erkrankte, weil sie dann ihr Elend vergessen konnte. Mit dem Vater, einem Boxer, der in Hollywood nicht so gross rauskam wie erhofft, versöhnte sich Bryan Cranston später.

Als er nach dem Tod des Vaters dessen Wohnung geräumt habe, habe er einen Zettel gefunden, auf dem stand: «Der Höhepunkt meines Lebens war, als mir meine Kinder verziehen».

(SDA)


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