Muttersprache reicht für Lokführer

Lockerung der Vorschriften sei sinnvoll.
Lockerung der Vorschriften sei sinnvoll. © (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Die Lokführer, die ab Ende Jahr durch den neuen Gotthard-Basistunnel fahren, müssen nun doch nicht zwingend Italienisch sprechen können. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat im “Sprachenstreit” mit der Schienengüterbranche nachgegeben.

Die Lockerung der Vorschriften sei sinnvoll, so BAV-Sprecher Andreas Windlinger. Auch Sicherheitsüberlegungen sprächen dafür: “Unter Druck können die Lokführer nun in ihrer Muttersprache sprechen und müssen nicht erst ihre Minimalkenntnisse in Italienisch hervorkramen.”

Die zuständigen Dienstleitstellen allerdings sind bereits heute zweisprachig besetzt. (red)


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