Nach Ölunfall: Leitungen werden gespült

Im Februar rückte die Feuerwehr aus, um die Verschmutzung des Rheins nach dem Ölunfall einzudämmen.
Im Februar rückte die Feuerwehr aus, um die Verschmutzung des Rheins nach dem Ölunfall einzudämmen. © Stephan Keller
Nach dem Ölunfall bei Diessenhofen wurden unter der Leitung des kantonalen Amtes für Umwelt die ersten Massnahmen umgesetzt. Die Spülung der Leitungen erfolgt nun morgen Dienstag.

Im Rahmen von Pumpversuchen in der Geothermieanlage in Schlattingen ist Ende Febraur aus noch unbekannten Gründen über eine Leitung, die abgekühltes Tiefenwasser aus der Bohrung in den Rhein ableiten soll, Öl ins Wasser gelangt. Bereits mit den eingeleiteten Sofortmassnahmen konnten grössere Schäden verhindert werden.

Mittlerweile wurden die weiteren Massnahmen in Angriff genommen, wie die Staatskanzlei Thurgau schreibt. Aus technischen Gründen und um sicherzustellen, dass kein weiteres Öl in den Rhein gelangt, wurden Leitungsschächte mit Schiebern erstellt. Am Dienstag werden nun die Leitungen gespült.

Parallel werden die möglichen Ursachen des Schadenereignisses weiter untersucht. Je nach Ergebnis werden weitere Massnahmen in der Geothermieanlage zu ergreifen sein. Bis diesbezüglich Klarheit herrscht, wird die Anlage keine weiteren Pumpversuche mehr durchführen. (pd)


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