Nach Orlando-Massaker: Promis fordern Liebe statt Hass

Tief erschüttert: Nachdem US-Popstar Lady Gaga kurz nach dem Orlando-Attentat schon die Namen der Opfer vortrug (Bild), ruft sie nun mit anderen Promis dazu auf, das Blutvergiessen zu stoppen. (Archiv)
Tief erschüttert: Nachdem US-Popstar Lady Gaga kurz nach dem Orlando-Attentat schon die Namen der Opfer vortrug (Bild), ruft sie nun mit anderen Promis dazu auf, das Blutvergiessen zu stoppen. (Archiv) © Keystone/AP Los Angeles Daily News/KEITH DURFLINGER
49 Prominente haben sich für einen Kurzfilm der Organisation Human Rights Campaign zusammengefunden, in dem sie an die 49 Todesopfer des Massakers in einem LGBT-Club in Orlando vor gut zwei Wochen erinnern.

Stars wie Kerry Washington, Jane Fonda und Kathy Bates oder Cuba Gooding Jr. und Gerard Butler erzählen jeweils kurz und bewegend aus dem Leben jedes einzelnen Getöteten. Die Promis sitzen dabei vor einem schwarzem Hintergrund, unterlegt ist der Film mit leiser Musik. LGBT steht für Lesbian, Gay, Bisexual und Trans (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans-Menschen).

“Es ist Zeit, das Blutvergiessen zu stoppen”, sagt Popmusikerin Lady Gaga am Ende des Films. Und Schauspieler Chris Pine fügt hinzu: “Lasst uns der Welt zeigen, dass die Liebe den Hass besiegt.” Organisiert haben die Aktion der Produzent Ryan Murphy (“Glee”) und der Menschenrechtsaktivist Chad Griffin.

Der Terroranschlag von Orlando erschütterte in erster Linie die Gay Community. Er gilt als gravierendster gezielter Gewaltakt und schwerstes Hassverbrechen gegen Homosexuelle in der US-Geschichte und schlimmster Terrorangriff in den USA seit dem 11. September 2001. Unter den Opfern waren sehr viele Latinos.

(SDA)


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