Nach Dopingskandal: Beat Hefti hofft auf Gold

Sollte sich der Dopingverdacht gegen den Russen Alexander Subkow erhärten, könnte der Schweizer Bobfahrer Beat Hefti dessen Goldmedaille von Sotschi "erben". (Archivbild)
Sollte sich der Dopingverdacht gegen den Russen Alexander Subkow erhärten, könnte der Schweizer Bobfahrer Beat Hefti dessen Goldmedaille von Sotschi "erben". (Archivbild) © KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Da der russische Bob-Olympiasieger von Sotschi, Alexander Subkow, des Dopings verdächtigt wird, hofft der zweitplatzierte Beat Hefti darauf, die Goldmedaille zu “erben”. Die Emotionen eines “normalen” Olympiasiegs seien so aber nicht zu rekonstruieren, bedauert der Ausserrhoder.

“Solange nichts bewiesen ist, gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Aber klar, wenn sich diese traurige Geschichte erhärten sollte, wäre es nichts als gerecht, wenn mein Anschieber Alex Baumann und ich nachträglich Gold zugesprochen erhielten”, sagte der Appenzeller der “Berner Zeitung”. “Dann verlange ich sogar Gold!”

Letzte Woche hatte Grigori Rodschenkow, der Ex-Chef des Moskauer Kontroll-Labors, gegenüber der “New York Times” die Bombe platzen lassen: Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi soll Gastgeber Russland systematisch betrogen und Urinproben ausgetauscht haben. 15 der 33 russischen Medaillen-Gewinner sollen gedopt gewesen sein.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada beschäftige sich nun mit den Vorwürfen, erklärte das internationale Olympische Komitee letzten Freitag.

(SDA)


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