Nach Toni Brunner geht nun auch Christoph Blocher

Christoph Blocher und Toni Brunner
Christoph Blocher und Toni Brunner © KEYSTONE/Peter Klaunzer
Da waren es schon zwei: Nach Toni Brunner gibt nun auch Christoph Blocher seinen Rücktritt als Vizepräsident bekannt. Er war es, der Brunner wie eine Art Ziehsohn in die SVP integrierte. Beide finden, jetzt müssen Neue ran.

Gestern gab Toni Brunner an der Bad-Horn-Tagung seinen Rücktritt als Präsident der SVP bekannt. Nun geht auch der Mann, der Brunner überhaupt erst in die SVP schaufelte. Alt-Bundesrat Christoph Blocher will nicht mehr Vize-Präsident sein und gibt das Amt, wie auch Brunner, Ende April ab. Dies erklärte Blocher gegenüber dem “SonntagsBlick“.

Er gehöre langsam zum alten Eisen, erklärt er seinen Rücktritt. Bereits im 2014 verabschiedete sich Blocher aus dem Nationalrat. Er zieht sich somit vollkommen aus der Politik zurück.

Mit dem Rückzug der beiden SVP-Persönlichkeiten, verschwinden zwei der treibenden Kräfte der SVP. Kaum haben Politiker so polarisiert wie das Duo Brunner-Blocher. Wie sie sagen, sei es nun aber Zeit für einen Wechsel. Sie hätten erreicht, was sie wollten: Einen grösseren Wähleranteil und einen zweiten Bundesrat und dies sei geschafft: “Die Partei braucht künftig Vizepräsidenten, die richtig chrampfen und Dossiers übernehmen”, sagt Blocher zum “SonntagsBlick”.

(red)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen