Nathalie von Siebenthal läuft erneut in die Top Ten

Die Schweizer Langläuferin Nathalie von Siebenthal ist mit ihren Leistungen zufrieden
Die Schweizer Langläuferin Nathalie von Siebenthal ist mit ihren Leistungen zufrieden © KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Nathalie von Siebenthal überzeugt im schwedischen Falun über 10 km in freier Technik. Als Achte läuft die Bernerin zum dritten Mal in diesem Winter in die Top Ten.Von Siebenthal büsste 34 Sekunden auf die Seriensiegerin Therese Johaug ein. Das Rennen war mit einem Massenstart lanciert worden.

Der erst 22-jährigen Schweizerin gelingt diese Saison endgültig der Durchbruch in die erweiterte Weltspitze. Im Rahmen der Tour de Ski hatte die Junioren-Weltmeisterin 2015 im Skiathlon im Aufstieg zur Alpe Cermis die siebentbeste Tageszeit geschafft. Und vor drei Wochen egalisierte Von Siebenthal in Nove Mesto über 10 km Skating mit Platz 7 ihr Karriere-Bestresultat im Weltcup. Mit dem Erfolg in Falun zieht sie nun auch an Laurien Van der Graaff vorbei, die diesen Winter zwei Top-Ten-Klassierungen aufweisen kann.

Vor einem Jahr an den Weltmeisterschaften in Falun war die Skating-Spezialistin Von Siebenthal über 10 km klassisch sogar Sechste geworden. Damals hatte die Schweizerin allerdings von einer frühen Startnummer profitiert.

Johaug schraubte ihre Saisonerfolgsmarke auf den Bestwert von 14 Siegen. Sie setzte sich nach 23:28,0 Minuten klar vor ihren Teamkolleginnen Heidi Weng und Astrid Jacobsen durch, die sich 8,8 beziehungsweise 13,9 Sekunden Rückstand einhandelten. Im Gesamtweltcup vergrösserte die 27-Jährige ihren Vorsprung auf Ingvild Flugstad Östberg auf 208 Punkte. Johaugs Herausforderin musste sich unmittelbar hinter Von Siebenthal mit dem 9. Rang begnügen.

Im Rennen der Männer über 15 km setzten die Russen ihre Erfolgsserie fort. Nach Nikita Krjukow am Donnerstag im Sprint in Stockholm und Maxim Wylegschanin am Samstag über 10 km klassisch feierte nun Sergej Ustjugow seinen zweiten Weltcupsieg. Er hielt auf der Zielgerade den aufkommenden Italiener Francesco De Fabiani in Schach. Martin Johnsrud Sundby wurde Dritter. Die vier gestarteten Schweizer liessen sich allesamt Weltcuppunkte für die Ränge 16 (Curdin Perl), 24 (Toni Livers), 27 (Roman Furger) und 30 (Jonas Baumann) gutschreiben.

(SDA)


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