Neue Führerstandsignalisierung sorgt für Verspätungen

Die Einführung der modernen Führerstandsignalisierung auf der südlichen Zufahrtstrecke zum neuen Gotthardtunnel hat am Sonntag vorübergehend zu Verspätungen geführt. (Symbolbild)
Die Einführung der modernen Führerstandsignalisierung auf der südlichen Zufahrtstrecke zum neuen Gotthardtunnel hat am Sonntag vorübergehend zu Verspätungen geführt. (Symbolbild) © KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Die Inbetriebnahme der Führerstandsignalisierung ETCS Level 2 auf der Zufahrtstrecke zum neuen Gotthardtunnel im Tessin hat am Sonntag vorübergehend zu Verspätungen geführt. Es gab technische Probleme, wie die SBB mitteilte.

Mittlerweile verlaufe der Verkehr auf der Nord-Süd-Achse am Gotthard reibungslos, teilte die SBB am Sonntagabend mit.

Die Führerstandsignalisierung ETCS Level 2 war in der Nacht auf Sonntag zwischen Bodio und Castione in Betrieb genommen worden. Bei den Zügen, die ab 10 Uhr die umgerüstete Strecke befahren konnten, sei es im Laufe des Tages aufgrund technischer Probleme noch zu Verspätungen gekommen, heisst es in der SBB-Mitteilung.

Die 19,4 Kilometer lange Zufahrtstrecke am Südportal des Gotthard-Basistunnels (GBT) ist der zweite Abschnitt auf der Nord-Süd-Achse, der mit der modernen Führerstandsignalisierung ausgerüstet worden ist. Mitte August war bereits die Umschaltung auf der nördlichen Zulaufstrecke zwischen Brunnen und Erstfeld erfolgt.

ETCS Level 2 bildet die technische Voraussetzung, dass dereinst sechs Güter- und zwei Personenzüge pro Stunde und Richtung sicher, schnell und in geringen Zeitabständen durch den Gotthard-Basistunnel verkehren können.

(SDA)


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