Neue Staubern-Gondel auf Testfahrt

Grosser Auftritt für die neue Gondel der Staubern-Bahn: Am Mittwoch wurde sie erstmals getestet. Die Auftraggeber erlebten den Moment als «Geburtstag und Weihnachten» in Einem.

40 Jahre war die alte Gondel im Einsatz – nun ist es laut den Staubern-Wirten Zeit für eine Modernisierung. Die neue Bahn ist doppelt so schnell, bietet Platz für acht statt sechs Personen und wird alleine mit Sonnenenergie betrieben. «Ich fühle mich geehrt und habe Freude, jetzt eine neue Bahn zu haben», sagt Gisela Bernegger, die das Berggasthaus Staubern im Jahr 1965 übernommen hat, gegenüber TVO. Sie sei froh, habe bei der Jungfernfahrt alles geklappt. Lediglich die Geschenkverpackung, in welche die neue Gondel gehüllt war, blieb an den Lawinenstoppern hängen.

Auch bei Berneggers Sohn, Daniel Lüchinger, war die Erleichterung am Mittwoch gross. «Ich habe Glücksgefühle, das ist wie Geburtstag und Weihnachten zusammen.» Die neue Gondel hat den Bergwirten und Auftraggeber fünf Millionen Franken gekostet.

Wer die neue Gondel testen möchte, muss noch bis Anfang April 2018 warten: Dann ist die offizielle Eröffnung geplant. Die Bahn verkehrt ab Frümsen.

(red.)


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