Neuer Apple-Sitz grösser als Pentagon

Apple CEO Tim Cook stellte die Pläne zum neuen Headquarter im Frühjahr vor.
Apple CEO Tim Cook stellte die Pläne zum neuen Headquarter im Frühjahr vor. © (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)
Das neue Apple-Headquarter “Campus 2” in Cupertino ist beinahe fertiggestellt. Fünf Milliarden US-Dollar kostet der Bau. Das Gebäude ist das Vermächtnis von Steve Jobs.

Die Apple-Zentrale im kalifornischen Cupertino setzt neue Massstäbe. Am Ende wird das Gebäude einen riesigen Kreis darstellen und aus der Luft wie ein Raumschiff aussehen. Es wird dann mit 700’000 Quadratmetern sogar grösser als das Pentagon in Washington sein.

13’000 Menschen finden im “Campus 2” Platz. Der erste Apple Campus am “1 Infinite Loop” bleibt erhalten. Dort arbeiten zur Zeit 25.000 Angestellte. Fertig werden soll der “Campus 2” unweit des jetztigen Apple-Hauptsitzes in Cupertino bis Anfang 2017.

Wellness für Angestellte

Der gesamte Komplex soll Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen. Dazu werden auf dem Dach auf einer Fläche von 65’000 Quadratmetern Solarzellen verbaut. Zudem wird ein kohlenstoffarmes Kraftwerk weitere Energie erzeugen.
Idealerweise sollen auf dem neuen Campus keine Treibhausgase erzeugt werden. So wird eine Klimaanlage verbaut, die intelligent mit der Aussenluft arbeitet.

Alleine das Wellness-Center für die Angestellten kostet 70 Millionen Dollar. Und zu einem eigenen Fitnessstudio gehören auch Umkleideräume und Duschen sowie eine eigene Wäscherei.
Leitender (Star-)Architekt des Baus istNorman Foster. Der 81-Jährige hat auch schon das Londoner Wembley-Stadion und den Berliner Reichstag verantwortet.

Eigener Shuttle-Dienst

Um die kleine Stadt Cupertino vor dem Verkehrskollaps durch Pendler zu bewahren, will Apple seine Shuttledienste intensivieren. Der Plan: 30 Prozent der Angestellten sollen per Bus, etwa aus San Francisco, anreisen können.

Apple-Mitgründer Steve Jobs hatte die Pläne im April 2011 vorgestellt. Das Gebäude gilt als Vermächtnis des verstorbenen Konzernchefs. Jobs hatte sich in der Biografie von Walter Isaacson ausführlich über seine Pläne für das Hauptquartier geäussert.

(red)


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