Neuer Fahrplan: Das ändert sich im FM1-Land

Der Regio-Express verkehrt neu im Zweistundentakt zwischen St.Gallen und Konstanz
Der Regio-Express verkehrt neu im Zweistundentakt zwischen St.Gallen und Konstanz © Keystone/Regina Kuehne
Während der Fahrplanwechsel vom 10. Dezember den öffentlichen Verkehr in der Romandie auf den Kopf stellt, kommt es im FM1-Land nur vereinzelt zu Veränderungen. Unsere interaktive Karte zeigt dir alle Neuerungen.

Dieses Jahr profitiert vor allem die Romandie vom Fahrplanwechsel. Aber auch das FM1-Land geht nicht leer aus. Allerdings werden in der Ostschweiz und Graubünden nur punktuell Bahn- und Busangebote zu den Hauptverkehrs- und den Tagesrandzeiten verbessert und Taktlücken geschlossen. Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Schneller in Konstanz

Die Neuerung, die vor allem Einkaufstouristen freuen wird, ist der neu im Zweistundentakt verkehrende Regio-Express von St.Gallen via Romanshorn und Kreuzlingen nach Konstanz. Bis anhin fuhren gerade einmal fünf Regio-Express-Züge pro Tag während der Hauptverkehrszeiten auf dieser Strecke und brachten die Passagiere in 35 Minuten nach Konstanz und zurück. Mit dem Fahrplanwechsel wird der Zweistundentakt von Montag bis Sonntag ausgebaut. Für die Fahrplanänderung im Dezember 2018 ist für diese Strecke sogar eine stündliche Verbindung angedacht.

Bessere Busverbindungen im FM1-Land

Für die Region St.Gallen dürfte die Verlängerung der Buslinie 151 Gossau–St.Gallen eine der wohl wichtigsten Änderungen darstellen. Neu fährt die Linie tagsüber von Montag bis Samstag bis zum Marktplatz/Spisertor.

Auch weitere Buslinien im FM1-Land werden ausgebaut: Auf den Buslinien zwischen Wil, Uzwil und Gossau (Linien 726, 727 Abschnitt Gossau–Niederwil, 730, 741) wird Montag bis Freitag der Halbstundentakt eingeführt. Sogar im Viertelstundentakt verkehren werktags die Busse auf der Linie 770 Lichtensteig–Wattwil–Ebnat-Kappel.

Bündner Randregionen werden besser bedient

Im Kanton Graubünden werden durch den Fahrplanwechsel Randregionen besser an die Verkehrszentren angeschlossen: So kann die Rhätische Bahn (RhB) ihr Fahrplanangebot auf verschiedenen Linien ausbauen. In Richtung Arosa und in die Surselva werden mit dem Fahrplanwechsel bestehende Taktlücken geschlossen. Nach Disentis kann damit neu zwischen 6 Uhr und 23 Uhr ein durchgehender Stundentakt angeboten werden, mit einem halbstündlichen Zusatzangebot während den Hauptverkehrszeiten. Nach Arosa verkehren die Züge zwischen 5 Uhr und 21 Uhr ebenfalls im durchgehenden Stundentakt.

Um 17:07 Uhr verkehrt neu von Montag bis Freitag ein InterCity von Zürich HB nach Chur mit Anschluss nach St. Moritz, Davos und in die Surselva. Damit besteht zwischen 15:37 Uhr und 18:37 Uhr von Zürich nach Graubünden ein durchgehender InterCity-Halbstundentakt.

Die wichtigste Änderung auf dem Busnetz ist die Einführung des durchgehenden Halbstundentakts von Montag bis Freitag auf der Linie Chur–Flims–Laax.

Unsere interaktive Karte zeigt dir alle Fahrplanänderungen im FM1-Land:

Mit dem Fahrplanwechsel wird in ganz Graubünden der Nachtzuschlag aufgehoben. Neu können mit allen gültigen Fahrausweisen alle Abend- und Nachtangebote ohne Zuschlag genutzt werden.

(red.)


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