Neunter Sieg in Folge für den SCB

Eric Blum (links) entwischt dem Genfer Tim Traber
Eric Blum (links) entwischt dem Genfer Tim Traber © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Der SC Bern verspielt bei Genève-Servette eine 3:0-Führung, feiert aber am Ende in einer spektakulären Partie mit 4:3 doch den neunten Meisterschaftssieg in Serie.Genf war zuletzt kein gutes Pflaster für die Berner, verloren sie doch sechs der acht vorangegangenen Partien.

Derzeit scheint den Schweizer Meister jedoch nichts stoppen zu können. Nach einem völlig missratenen Mitteldrittel (0:3) fing sich der SCB wieder. Das 4:3 erzielte Mark Arcobello in der 58. Minute im Powerplay mit einem fantastischen Schuss. Es war bereits der 14. Saisontreffer in der NLA für den neu verpflichteten Kanadier und das zweite Überzahl-Tor der Berner an diesem Abend.

Zunächst hatte alles nach einem klaren Sieg für den SCB ausgesehen. Andrew Ebbett (11.), Tristan Scherwey nach einem genialen Pass von Verteidiger Beat Gerber (14.) und Simon Bodenmann im Powerplay brachten den Schweizer Meister in den ersten 17 Minuten 3:0 in Führung. Alle drei waren zum zweiten Mal in der laufenden NLA-Saison erfolgreich. Die Genfer kehrten aber wie verwandelt aus der ersten Pause zurück. Daniel Rubin (29.), Romain Loeffel (31.) und Auguste Impose mit seinem ersten Tor in der NLA (33.) brachten Servette innert genau vier Minuten ins Spiel zurück.

Dennoch erlitten die Genfer im zwölften Heimspiel im laufenden Championat die sechste Niederlage. In der vergangenen Qualifikation hatten sie bloss fünfmal vor heimischem Publikum verloren. Zumindest einen Punkt hätte Servette allerdings verdient.

Genève-Servette – Bern 3:4 (0:3, 3:0, 0:1)

6046 Zuschauer. – SR Kurmann/Massy, Borga/Küng. – Tore: 11. Ebbett 0:1. 14. Scherwey (Gerber, Berger) 0:2. 17. Bodenmann (Plüss/Ausschluss Rod) 0:3. 29. Rubin (Impose, Jacquemet) 1:3. 31. Loeffel (Romy/Ausschlüsse Petschenig; Müller) 2:3. 33. Impose (Mercier) 3:3. 58. Arcobello (Rüfenacht/Ausschluss Slater) 3:4- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen Bern. – PostFinance-Topskorer: Spaling; Arcobello.

Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Fransson; Loeffel, Kast; Mercier, Petschenig; Vukovic; Wick, Slater, Rod; Simek, Almond, Spaling; Riat, Romy, Gerbe; Traber, Rubin, Impose; Schweri.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Kamerzin, Gerber; Jobin, Krueger; Kreis; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Berger, Plüss, Scherwey; Lasch, Ebbett, Bodenmann; Reichert, Macenauer, Müller; Randegger.

Bemerkungen: Servette ohne Détraz, Antonietti, Douay (alle verletzt) und Ehrhardt. Bern ohne Noreau (beide überzählige Ausländer) und Aebi (krank). – 24. Tor von Traber wegen Torraum-Offside aberkannt. – Timeout Bern (59:40). – Servette ab 58:25 ohne Goalie.

(SDA)


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