Nicolo Paganini rutscht in Nationalrat nach

Jakob Büchler tritt aus dem Nationalrat zurück, Nicolo Paganini rückt nach.
Jakob Büchler tritt aus dem Nationalrat zurück, Nicolo Paganini rückt nach. © pd
Der Olma-Direktor Nicolo Paganini rutscht für Jakob Büchler in den Nationalrat nach. 30 Jahre Politik seien genug, sagt der CVP-Politiker. Paganini ist der erste Ersatz-Mann der CVP St.Gallen.

Jakob Büchler wird am 8. März das letzte Mal im Nationalrat Platz nehmen. Ab dem 9. März wird, wenn alles glatt läuft, Nicolo Paganini seinen Sitz einnehmen. Bei der Wahl für den Nationalrat im 2015 erreichte Paganini den ersten Ersatz-Platz auf der CVP-Liste. Stimmt die St.Galler Regierung zu, rückt der Abtwiler per 12. März nach.

Paganini muss Doppelbelastung bewältigen

Der Olma-Direktor rückt gerne als Nationalrat nach, wie er auf seinem Facebook-Profil schreibt. «Ich freue mich sehr auf die neue Tätigkeit, habe aber auch grossen Respekt vor der Doppelbelastung», so Paganini auf Facebook. Er verspricht «rundum vollen Einsatz».

«Zeit für den Rücktritt»

Während Paganini sich auf eine neue Aufgabe freut, ist Jakob Büchler reif für die Pension. Der 65-Jährige war 30 Jahre lang in der Politik tätig. Nun will er seine Zeit für seine Familie nutzen. Während seiner Amtszeit hat sich Jakob Büchler stark für die Sicherheitspolitik eingesetzt. «Das Rad der Politik dreht sich immer weiter, eine Politikkarriere hat aber ein Ende», sagt Büchler.

Büchler wurde 2003 in den Nationalrat gewählt.Die Schwerpunkte seiner politischen Tätigkeit waren die Landwirtschafts- sowie die Sicherheitspolitik. Unter anderem war er Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission und arbeitete an drei Armeereformen mit.

Zuvor sass der aus Schänis stammende Politiker von 1988 bis 2003 im St. Galler Kantonsrat. 2001 wurde er zum Kantonsratspräsidenten gewählt.

(red/sda)


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