Niederlage gegen Davos: Fribourg stolpert weiter

Ein Sieg gegen den Erzrivalen Bern lässt die Bieler Fans immer aufleben
Ein Sieg gegen den Erzrivalen Bern lässt die Bieler Fans immer aufleben © Keystone/PETER KLAUNZER
Gerd Zenhäusern verabschiedete sich mit einer weiteren Niederlage als Cheftrainer von Fribourg-Gottéron. Gegen den HC Davos resultierte eine 2:4-Heimniederlage.

Zenhäusern suchte für sich letzte Woche einen ruhigeren Job mit grösserer Arbeitsplatzsicherheit und zieht sich nun nicht ganz freiwillig auf den Posten des Ausbildungschefs zurück. Er übergibt seinem Nachfolger Larry Huras eine verunsicherte Mannschaft. Gottéron verlor die letzten vier und sechs der letzten sieben Spiele. Nur einmal in den letzten sechs Spielen gelangen noch mehr als zwei Tore – beim 4:3-Heimsieg über Biel.

Die einzigen beiden Freiburger Tore gegen Davos gelangen Antti Pihlström (zum 1:0 und 2:2), der an der Saane bloss über einen Vertrag bis Ende Monat besitzt und primär im September während des World Cup die Absenz von Roman Cervenka ersetzen sollte. Cervenka befand sich am Samstag bereits wieder in der St-Léonard-Halle, wurde aber wegen Rücksicht auf seinen Jet-lag noch nicht wieder eingesetzt.

Die Davoser Goals zum zweiten Auswärtssieg in Folge (nach dem 6:5 nach Verlängerung in Kloten) erzielten Dino Wieser (1:1), Perttu Lindgren (2:1), Mauro Jörg (3:2) und Marc Wieser (4:2 18 Sekunden vor Schluss ins leere Tor). Gilles Senn parierte 30 Schüsse. Der HCD verbesserte sich auf Kosten von Lugano wieder über den Playoff-Strich.

Fribourg-Gottéron – Davos 2:4 (1:1, 1:1, 0:2)

5678 Zuschauer. – SR Massy/Mollard, Fluri/Huguet. – Tore: 12. Pihlström (Sprunger, Bykow) 1:0. 13. Dino Wieser (Lindgren, Ambühl/Ausschluss Caryl Neuenschwander) 1:1. 25. Lindgren (Forster, Marc Wieser) 1:2. 33. Pihlström (Rathgeb, Ritola/Ausschluss Schneeberger) 2:2. 44. Jörg (Simion) 2:3. 60. (59:42) Marc Wieser (Paschoud) 2:4 (ins leere Tor). – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg, 7mal 2 Minuten gegen Davos. – PostFinance-Topskorer: Sprunger; Ambühl.

Fribourg: Benjamin Conz; Rathgeb, Alexandre Picard II; Schilt, Marc Abplanalp; Kienzle, Stalder; Maret; Mottet, Pouliot, Ritola; Flavio Schmutz, Anton Gustafsson, Neukom; Sprunger, Bykow, Pihlström; John Fritsche, Rivera, Caryl Neuenschwander; Loichat.

Davos: Senn; Du Bois, Kindschi; Jung, Forster; Heldner, Rahimi; Schneeberger, Paschoud; Sciaroni, Samuel Walser, Ambühl; Marc Wieser, Lindgren, Aeschlimann; Kessler, Corvi, Dino Wieser; Simion, Kousal, Jörg.

Bemerkungen: Fribourg ohne Leeger, Mauldin, Marchon (alle verletzt) und Cervenka (World Cup), Davos ohne Axelsson (verletzt). – Timeout Fribourg (59.).

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen