Niederlagen für Streit und Niederreiter

Strafenreicher Auftakt in der Serie zwischen Washington und Philadelphia: Mark Streit (ganz links) schaut sich das Handgemenge aus kurzer Distanz an
Strafenreicher Auftakt in der Serie zwischen Washington und Philadelphia: Mark Streit (ganz links) schaut sich das Handgemenge aus kurzer Distanz an © KEYSTONE/AP/ALEX BRANDON
Mark Streit und Nino Niederreiter starten mit einer Niederlage in die NHL-Playoffs. Philadelphia unterliegt Qualifikationssieger Washington 0:2, Minnesota geht bei Dallas gar mit 0:4 unter. Den Unterschied in Washington machte das Powerplay.

Philadelphia liess im Startdrittel gleich drei Überzahlsituationen ungenutzt und kassierte im Mitteldrittel prompt in Unterzahl das 0:1. Washington-Verteidiger John Carlson traf mit einem satten Schuss von der blauen Linie. Die Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss, als Jay Beagle in der 57. Minute auf 2:0 erhöhte.

Mark Streit, der einmal mehr am meisten Eiszeit seines Teams erhielt, stand beim wegweisenden 0:1 auf dem Eis. “Wir müssen disziplinierter auftreten”, resümierte der Berner, der im Mitteldrittel wegen eines Haltens ebenfalls auf die Strafbank musste. “Wir haben zu viele Strafen kassiert. Die Gefahr liegt in ihrem Powerplay. Ansonsten haben wir ein gutes Spiel gezeigt”, sagte Streit.

Nichts zu holen gab es auch für Nino Niederreiter mit den Minnesota Wild. Gegen die Dallas Stars, das beste Team der Western Conference, bekam Minnesota gleich zum Auftakt die geballte Offensivpower des Heimteams zu spüren. Dallas, das in der Qualifikation am meisten Tore erzielte, dominierte die Partie von Beginn weg, ging jedoch erst im Mitteldrittel in Führung. Spätestens nach dem 3:0 nach 55 Minuten war das Spiel entschieden.

Niederreiter zeigte sich in der Offensive sehr aktiv, blieb aber glücklos. Der Bündner Stürmer schoss viermal aufs gegnerische Tor, fand aber auch kein Vorbeikommen an Dallas-Goalie Kari Lehtonen. Der Finne kam damit zu seinem ersten NHL-Shutout in den Playoffs.

In der Nacht zum Samstag startet auch Roman Josi mit den Nashville Predators in die Playoffs. Das Team des Berner Verteidigers trifft auswärts auf die Anaheim Ducks, die zum vierten Mal in Folge den Titel in der Pacific Division gewonnen haben.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen