Niemand will den Schweizer “Tatort” sehen

Von Gerry Reinhardt
Der Schweizer Tatort hat ein Quotenproblem
Der Schweizer Tatort hat ein Quotenproblem
Totale Schlappe für den Schweizer “Tatort” am Sonntagabend in der ARD. Die Folge “Freitod” mit Stefan Gubser als Kommissar stürzte in Deutschland quotenmässig ab. 

6,74 Millionen Deutsche sahen den neusten Tatort aus der Schweiz. Obwohl der Marktanteil bei 22,3 % lag, sind das schwache Zahlen. Normalerweise erreicht ein “Tatort” am Sonntagabend 8 bis 9 Millionen Zuschauer. Ein Quotendesaster, weil es auch gleichzeitig der schwächste Tatort in diesem Jahr war.

Ein Grund für die schwachen Zahlen war gemäss meedia.de das junge Publikum. Die 14-49-Jährigen wechselten lieber auf RTL, die den Spielfilm “Die Unfassbaren” zeigten. Auch bei uns schauten im Vergleich zum letzten Schweizer Tatort “Kleine Prinzen” 142’000 Personen weniger zu.

Die Frankfurter Allgemeine kritisiert dabei, dass unser Tatort einfach sterbenslangweilig war: «Wie in Zeitlupe geisterten sich die Kommissare Reto Flückiger und Liz Ritschard durch die Handlung.»

(gre)

 


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