Obama und Santos sprechen über Zika-Virus und Landminen

US-Präsident Obama und sein kolumbianischer Amtskollege Santos sprechen nach ihrem Treffen zu den Medien.
US-Präsident Obama und sein kolumbianischer Amtskollege Santos sprechen nach ihrem Treffen zu den Medien. © KEYSTONE/AP/CAROLYN KASTER
US-Präsident Barack Obama will Kolumbien finanziell unterstützen. Nach einem Treffen mit seinem kolumbianischen Amtskollegen Juan Manuel Santos sagte Obama, er werde den Kongress um 450 Millionen Dollar Unterstützung für das lateinamerikanische Land bitten.

Das Weisse Haus kündigte an, die USA und Kolumbien würden ihren Kampf gegen das gefährliche Zika-Virus verstärken. Gemeinsame Forschung an einem Impfstoff solle ebenso vorangetrieben werden wie der Datenaustausch, um mehr über einen Zusammenhang zwischen dem Virus und Fehlbildungen bei Neugeborenen zu lernen.

Ausserdem, so Obama, solle jede Landmine in Kolumbien binnen fünf Jahren entfernt werden. Kolumbien habe sich in den vergangenen Jahren bemerkenswert zum Guten gewandelt, auch wenn noch grosse Herausforderungen blieben.

Die kolumbianische Regierung und die marxistische Guerillaorganisation Farc verhandeln seit Ende 2012 über ein Ende ihres jahrzehntelangen Konflikts. Die USA unterstützen diesen Prozess. Etwa bis zum 23. März soll eine endgültige Friedensvereinbarung erzielt werden.

In dem mehr als 50 Jahre andauernden Bürgerkrieg kamen bislang über 220’000 Menschen ums Leben. Nach Syrien ist Kolumbien das Land mit den meisten Binnenflüchtlingen.

(SDA)


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