Obama sichert arabischen Golfstaaten Unterstützung der USA zu

US-Präsident Barack Obama, links von ihm Omans Premierminister, rechts von ihm der saudische König und der König von Bahrain.
US-Präsident Barack Obama, links von ihm Omans Premierminister, rechts von ihm der saudische König und der König von Bahrain. © KEYSTONE/AP/CAROLYN KASTER
Angesichts wachsender Spannungen im Nahen Osten hat US-Präsident Barack Obama den Staatschefs der arabischen Golfländer die Verbundenheit der USA zugesichert. “Wir bleiben vereint in unserem Kampf gegen ISIL oder Daesh”, sagte Obama in Riad.

Die Terrormiliz stelle eine Bedrohung “für uns alle” dar, sagte der US-Präsident am Donnerstag zum Abschluss eines Besuches in der saudischen Hauptstadt Riad. ISIL und Daesh sind andere Bezeichnungen für die Terrormilz Islamischer Staat (IS).

Die Golf-Staatschefs hätten ihrerseits zugesagt, ihre Beiträge zu der Anti-IS-Koalition zu erhöhen, erklärte Obama. Die USA führen den Kampf gegen die Terrormiliz an der Spitze einer Koalition westlicher und arabischer Staaten an. Obama hatte zuvor als erster US-Präsident an einem Gipfeltreffen des Golfkooperationsrates (GCC) teilgenommen.

Saudi-Arabien ist wichtigster US-Verbündeter in der arabischen Welt. Das Verhältnis zwischen beiden Ländern hat jedoch unter dem von Washington vorangetriebenen Atomvertrag mit dem Iran stark gelitten.

(SDA)


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