Olympiasiegerinnen zu stark für Zumkehr/Heidrich

Olympiasiegerinnen zu stark für Zumkehr/Heidrich
© KEYSTONE/AP/MARCIO JOSE SANCHEZ
Nadine Zumkehr/Joana Heidrich verlieren den Final des World Tour-Finalturniers 18:21, 16:21 gegen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst, die sie in den Gruppenspielen noch bezwingen konnten.

Im ersten Durchgang holten die Schweizerinnen gegen die Olympiasiegerinnen einen 2:6-Rückstand auf, konnten beim Stand von 18:18 zwei Blocks von Walkenhorst nicht verhindern und verloren 18:21.

Im zweiten Satz mussten Zumkehr/Heidrich beim Stand von 6:7 den Gegnerinnen sechs Punkte in Folge zugestehen, konnten zwar noch zwei Matchbälle abwehren, verloren aber schliesslich klar mit 18:21, 16:21.

Für Zumkehr bedeutete dieser Final zum Abschluss ihrer elfjährigen Profi-Karriere der Höhepunkt. Zu vergleichen ist das Finalturnier, für das sich die besten zwölf Teams der Saison qualifizieren, mit den Tennis-Masters Ende Jahr. Zumkehr/Heidrich rückten allerdings mit einer Wildcard ins Turnier-Tableau.

Zumkehr gewann in ihrer Karriere vier Turniere auf World-Tour-Stufe, zwei davon (2015 in Xiamen, 2016 in Sotschi) mit Heidrich. Zudem stand sie in diesem Jahr in Klagenfurt ebenfalls gegen die Olympiasiegerinnen im Final und erreichte an den Olympischen Spielen in Rio den Viertelfinal, in dem sie in einem denkwürdigen Spiel gegen die Brasilianerinnen Larissa/Talita ausschied.

Der Final in Toronto war auch das finanziell lukrativste Turnier ihrer langen Karriere: Für Rang 2 kassieren Zumkehr/Heidrich 50’000 Dollar. Zuvor waren 43’500 Dollar für den Sieg 2012 in Rom und 43’000 Dollar diese Saison für die Finalteilnahme in Klagenfurt das höchste Preisgeld gewesen.

Zumkehr startete ihre Karriere 2005. Ihre Standard-Partnerinnen waren Annik Skrivan (bis 2007), Muriel Grässli (2008), Simone Kuhn (2009 bis 2012) und seit drei Jahren stand sie mit Joana Heidrich im Sand.

(SDA)


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