Openair-Party trotz Leichenfund

Die Polizei riegelt mit Absperrbändern den Uferbereich zwischen Hafen und Parkplatz bei der Seerheinbadi in Tägerwilen ab.
Die Polizei riegelt mit Absperrbändern den Uferbereich zwischen Hafen und Parkplatz bei der Seerheinbadi in Tägerwilen ab. © TVO
Letztes Wochenende ist in Tägerwilen eine 38-jährige Konstanzerin tot aufgefunden worden. In gut einem Monat findet am selben Ort ein Musikfestival statt. Die Veranstalter des OpenAirs “Krach am Bach” sind bestürzt darüber, was passiert ist, absagen werden sie das Festival aber nicht.

“Es ist natürlich tragisch, dass so etwas passiert ist, genau im Vorfeld von unserem OpenAir”, sagt Dennis Thaa, Mitglied des OK des OpenAirs “Krach am Bach”. Das Festival findet dieses Jahr bereits zum 16. Mal statt.

Dass direkt neben dem Austragungsort möglicherweise eine Frau getötet wurde, betrübt die Veranstalter. Trotzdem wolle man vorwärts schauen und sich weiterhin auf das “Krach am Bach” vorbereiten.

Mit der Polizei haben die Veranstalter bereits gesprochen. “Wir können das Festival ganz normal durchführen. Die Ermittlungsarbeiten der Kantonspolizei Thurgau laufen normal weiter”, meint Dennis Thaa. “Wir hoffen natürlich, dass der Fall möglichst schnell aufgeklärt wird.” Das OpenAir “Krach am Bach” möchte seinen Besuchern ein wenig Sommerstimmung mitgeben und eher unbekannten Bands eine Plattform bieten. Dieses Jahr treten die Bands OMGH, Red Shoes, The Rambling Wheels, Pueblo Criminal und The Doodes auf der Bühne in der Badi in Tägerwilen auf. Mehrere hundert Besucher werden erwartet.

(fae)

Mehrere hundert Besucher werden auch dieses Jahr wieder erwartet am Krach am Bach.

Mehrere hundert Besucher werden auch dieses Jahr wieder erwartet am Krach am Bach. pd


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