OpenAir St.Gallen: Gepäck wird durchleuchtet

Kommt es wegen der Röntgenkontrollen zu längeren Wartezeiten am Eingang?
Kommt es wegen der Röntgenkontrollen zu längeren Wartezeiten am Eingang? © Keystone/Gian Ehrenzeller
Die Eingangskontrollen am OpenAir St.Gallen werden verstärkt. In diesem Jahr werden erstmals mobile Gepäck-Röntgenanlagen eingesetzt. Dazu erhält die Polizei Unterstützung vom Grenzwachtkorps. Ausserdem wird auch die sichtbare Polizei-Präsenz auf dem Festivalgelände verstärkt.

Anders als bei den vergangenen Ausgaben, werden dieses Jahr auch uniformierte Polizisten auf dem Festgelände des OpenAir St.Gallens unterwegs sein. Damit soll das Sicherheitsgefühl der Besucher verbessert werden. Hintergrund sind die Terroranschläge in den vergangenen Monaten. Dadurch habe das Sicherheitsheitsgefühl abgenommen. “Eine konkrete Terrorgefahr besteht aber nicht”, sagt Roman Kohler, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen.

Erstmals sind in diesem Jahr bei den Eingangskontrollen ausserdem mobile Gepäck-Röntgenanlagen im Einsatz, bestätigt Kohler 1 Meldung von “20 Minuten“. Dabei zählt die Polizei auf die Unterstützung des Grenzwachtkorps. “Das sind die Spezialisten, sie kennen sich mit solchen Kontrollen und den Geräten bestens aus”, sagt Kohler.

Es sei aber nicht so, dass jedes Gepäckstück geröntgt werde. Zusätzliche Wartezeiten soll es deshalb nicht geben. “Wir wollen die Leute nicht schikanieren, sondern für Sicherheit sorgen”, sagt der Polizeisprecher. Wie viele Röntgengeräte eingesetzt werden, lässt die Polizei offen. (cas)


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