Ostschweiz als flammendes Inferno

Beim Brand in der Kirche St.Leonhard 2007 entstand ein Sachschaden von mehreren Millionen Franken.
Beim Brand in der Kirche St.Leonhard 2007 entstand ein Sachschaden von mehreren Millionen Franken. © St.Galler Tagblatt
In der Altstadt in Steckborn brennen mehrere Häuser. Das weckt Erinnerungen. Ein Überblick über die grössten Brände der Ostschweiz.

Dörfer und Städte in der Ostschweiz fielen in der Vergangenheit immer wieder den Flammen zum Opfer. Im Mittelalter brannte die Stadt St.Gallen gleich dreimal nieder: 1215, 1314 und 1418. Informationen sind wenige erhalten geblieben. Der Brand von 1418 ist am besten dokumentiert. Bis auf wenige Ausnahmen zerstörten die Flammen fast alle Gebäude, 26 Menschen sollen ums Leben gekommen sein.

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1599 brannte Herisau nieder.

Im kollektiven Gedächtnis geblieben sind weitere historische Katastrophen, so etwa die Grossbrände 1567 in Altstätten, 1559 in Herisau oder 1838 in Heiden, als das Ausserrhoder Dorf fast vollständig eingeäschert wurde.

Ganz so katastrophal fielen die Brände in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr aus. Dennoch richteten sie zum Teil verheerende Schäden an.

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Der Waldbrand von 1985 oberhalb von Balzers. © Feuerwehr Balzers

Am 5. Dezember 1985 löste die Schweizer Armee oberhalb von Balzers einen grossen Waldbrand aus. 110 Hektaren brannten nieder.

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Beim Grossbrand in der St.Galler Altstadt starben 1992 vier Menschen. © St.Galler Tagblatt

Beim Grossbrand am 14.März 1992 in der St.Galler Altstadt starben vier Menschen. Sie wurden im Schlaf von den Flammen überrascht. Fünf Gebäude brannten fast vollständig aus.

1998 kam es in Wil gleich zu mehreren im Zentrum: Am 12.Oktober standen Wohnhäuser an der Ecke Konstanzer- und Fürstenlandstrasse in Flammen. Eine Frau starb dabei.

Die Halle 7 im Vollbrand. © St.Galler Tagblatt

Am 22.Oktober 2000 zerstörte ein Grossbrand in der Stadt St.Gallen die Olma-Halle 7.

Kirche St. Leonhard brennt, Brand, Grossbrand, Sankt Leonhard

Die Kirche St. Leonhard stand 2007 in Flammen. © St.Galler Tagblatt

Die Kirche St.Leonhard in St.Gallen wurde am 20.Dezember 2007 fast vollständig zerstört.

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Der Grossbrand im Herisauer Dorfzentrum von 2009. © St.Galler Tagblatt

Am 29.September 2009 hat Herisau Glück im Unglück: Im Dorfzentrum geraten vier historische Gebäude in Brand. Ein Übergreifen auf weitere Liegenschaften im Zentrum konnte die Feuerwehr verhindern.

Brand Arbon

Auf dem Saurer-Areal wütete 2012 ein Grossbrand. © St.Galler Tagblatt

Am 19.August 2012 bricht auf dem Sauerer-Areal in Arbon ein Grossbrand aus.  Mehrere Hallen wurden zerstört.

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Das Sachschaden nach dem Brand 2013 in einer Grossgärtnerei ist rieisig. © St.Galler Tagblatt

Am 6.September 2013 fackeln zwei Jugendliche eine Grossgärtnerei in Züberwangen nieder. Der Schaden beträgt 30 Millionen Franken.

 


Am 26.Februar 2014 brannte es in der Stadt St.Gallen: Ein Gebäude am Marktplatz fing während der Mittagspause Feuer – entsprechend gross war die Menge an Schaulustigen.

Grosseinsatz der Feuerwehr auf dem Radunerareal in Horn 2015. © Keystone

Am 3.August 2015 zerstört ein Grossbrand das Radunerareal in Horn. (red)

 

 


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