Mini-Steingruber fahren an die EM

Die Nachwuchs-Kunstturnen haben alle dasselbe Ziel:: Einmal an die EM oder WM fahren.
Die Nachwuchs-Kunstturnen haben alle dasselbe Ziel:: Einmal an die EM oder WM fahren. © FM1Today
Giulia Steingruber und Pablo Brägger sind beide Schweizer Medaillenhoffnungen an den Morgen startenden Europameisterschaften. Der Erfolg der beiden Ostschweizer Turner löst in den Nachwuchstalenten einen grossen Ehrgeiz aus.

“Mein Ziel ist es, auch einmal an die EM oder WM gehen zu können”, sagt eine kleine Turnerin. Sie ist acht Jahre alt. Ein noch kleineres Mädchen antwortet auf die Frage, was sie einmal werden möchte nur: “Kunstturneri – so wie Giulia Steingruber.”

Und auch bei den Jungen sieht das Bild nicht anders aus. “Mein grosses Vorbild ist Pablo Brägger, weil er stark ist und gut turnen kann”, sagen gleich einige der jungen Talente.

Hartes Training

Doch um da hinzukommen, wo die beiden Ostschweizer Pablo Brägger und Giulia Steingruber mittlerweile sind, braucht es viel Training. Bereits mit sechs Jahren kommen junge Nachwuchstalente fünf Tage pro Woche für etwa drei Stunden ins Training nach Wil.

Die Älteren trainieren bereits deutlich länger; während sechs Tagen verbringen die zwöljährigen Kaderturner über vier Stunden täglich in der Turnhalle. Doch das alles könnte sich auszahlen. Jene Turner, die im Leistungszentrum in Wil trainieren, haben eine gute Chance, ins nationale Juniorenkader aufgenommen zu werden.

Reise an die EM in Bern

So wie die erfolgreichen aktiven Turner die Jüngeren dazu anspornen, mehr zu leisten, spornen die Kleinen die Kunsttruner an den Europameisterschaften in Bern an. Mit einem Car reisen viele der Nachwuchstalente nach Bern an die Europameisterschaften, um dort ihre Idole zu unterstützen.

Einige Impressionen aus dem Training der kleinen Turner:

(fae)


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