Panamas Justiz lässt Gebäude von Kanzlei Mossack durchsuchen

Dieses Gebäude nutzte die Kanzlei Mossack Fonseca in Panama als Lagerstätte. Die Behörden durchsuchten es nun und stellten dabei unter anderem geschredderte Dokumente sicher.
Dieses Gebäude nutzte die Kanzlei Mossack Fonseca in Panama als Lagerstätte. Die Behörden durchsuchten es nun und stellten dabei unter anderem geschredderte Dokumente sicher. © KEYSTONE/EPA EFE/ALEJANDRO BOLIVAR
Panamas Generalstaatsanwaltschaft hat erneut ein Gebäude der Kanzlei Mossack Fonseca durchsuchen lassen, die im Mittelpunkt der Affäre um Hunderttausende Briefkastenfirmen steht. Die Razzia habe am Freitag stattgefunden, teilte die Behörde zum Wochenschluss mit.

Dabei seien zerschnitzelte Dokumente sichergestellt worden. Bei der Kanzlei hat es bereits mehrere Durchsuchungen gegeben. Damit wollen die Behörden feststellen, ob es Beweise für illegale Aktivitäten der Anwaltskanzlei gibt.

Auslöser der Aktion war die Veröffentlichung der “Panama Papers” durch ein internationales Recherche-Netzwerk von Journalisten. In den Daten der Anwaltskanzlei fanden sich Hinweise auf Hunderttausende mutmassliche Briefkastenfirmen in der Karibik. Mossack Fonseca hatte erklärt, sie habe keine Gesetze verletzt. Ihr Vorgehen sei legal.

(SDA)


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