Paul McCartney griff nach Beatles-Trennung zur Flasche

Er fand ihn wieder, den Weg zurück zur Musik: Paul McCartney spielt 2015 in einem Stadion in Philadelphia. (Archivbild)
Er fand ihn wieder, den Weg zurück zur Musik: Paul McCartney spielt 2015 in einem Stadion in Philadelphia. (Archivbild) © KEYSTONE/AP Invision/OWEN SWEENEY
Paul McCartney war nach der Trennung der Beatles derart ratlos, dass er zur Flasche griff. “Ich war deprimiert. Jeder wäre das gewesen. Es war eine Trennung von meinen lebenslangen Freunden”, sagt der 73-Jährige rückblickend.

Zuerst habe sich das Trinken grossartig angefühlt, aber nach einer Weile nicht mehr. “Plötzlich hatte ich keine gute Zeit mehr, es funktionierte nicht”, sagte McCartney bei der Aufzeichnung der BBC-Sendung “Mastertapes”, die am Samstag bei Radio 4 ausgestrahlt werden soll.

Der Musiker überlegte sich sogar, der Szene den Rücken zu kehren: “Ich wusste nicht, ob ich mit der Musik weitermachen sollte, das hat mich fertig gemacht.”

Seine damalige Frau Linda sei es gewesen, die den Anstoss für die Gründung der Band Wings gegeben habe. “Ich wollte wieder an die Spitze.” Der Start sei allerdings holprig gewesen. “Wir sind in Universitäten aufgetreten und haben uns zu Stadthallen hochgearbeitet. Das war lustig, weil ich kurz vorher noch ein Stadion gefüllt hatte.”

(SDA)


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