Paul Simon glaubt nicht, dass Musik politisch sein sollte

Paul Simon interessiert beim Komponieren mehr der Klang als der politische Gehalt eines Songs. Davon kann man sich am 16. November im Zürcher Hallenstadion überzeugen. (Archivbild)
Paul Simon interessiert beim Komponieren mehr der Klang als der politische Gehalt eines Songs. Davon kann man sich am 16. November im Zürcher Hallenstadion überzeugen. (Archivbild) © KEYSTONE/AP AGOEV/EVAN AGOSTINI
Paul Simon ist alarmiert über Politiker wie Donald Trump, findet aber, dass “ein Song nicht die richtige Form wäre, das zu vermitteln”. Simon, dessen “Bridge Over Troubled Water” einer der ersten Wahlkampf-Songs der US-Geschichte war, kommt im November nach Zürich.

Dass George McGovern 1972 Simons Song als Kampflied für seine Präsidentschaftskandidatur wählte, darauf hatte der Musiker wohl wenig Einfluss. “Ich interessiere mich für Politik, aber ich mache sie nicht zum Hauptthema meiner Texte”, sagte der 74-jährige Simon dem Magazin “Focus”. Geholfen hat “Bridge Over Troubled Water” damals eh nicht: McGovern verlor deutlich gegen Richard Nixon.

Man wird demnach kaum Politisches hören, wenn der Komponist von Welthits wie “Sound of Silence” am Dienstag, dem 15. November, im Zürcher Hallenstadion mit seiner Band aufspielt. Der Vorverkauf startet kommenden Dienstag.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen