Pavarottis Villa in Pesaro wird Begegnungsstätte für Künstler

Luciano Pavarotti (1935-2007) fördert noch posthum junge Künstler, indem seine Erben ihnen die "Villa Giulia" zur Verfügung stellen (Archiv).
Luciano Pavarotti (1935-2007) fördert noch posthum junge Künstler, indem seine Erben ihnen die "Villa Giulia" zur Verfügung stellen (Archiv). © KEYSTONE/AP
Die Villa des italienischen Startenors Luciano Pavarotti (1935-2007) in der mittelitalienischen Hafenstadt Pesaro soll in eine künstlerische Begegnungsstätte umgewandelt werden. Das hat die Familie des Sängers in Absprache mit den örtlichen Behörden entschieden.

Der aus Modena in Norditalien stammende Pavarotti hatte sich 1965 in das Haus mit dem Namen “Villa Giulia” verliebt und es zehn Jahre später gekauft. Er bezeichnete das auf einem Hügel gelegene Anwesen gerne als seinen “Rückzugsort”. Nun soll es eine künstlerische Heimat für Theatergesellschaften, Musiker und Sänger werden, wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtet.

In der Villa hatten zu Pavarottis Lebzeiten legendäre Begegnungen stattgefunden, darunter etwa mit U2-Sänger Bono oder Ex-Police-Sänger Sting. Auch hatte der Maestro hier zahlreiche Ausgaben seiner Benefizgala “Pavarotti and Friends” sowie Auftritte der “Drei Tenöre” mit José Carreras und Placido Domingo vorbereitet.

Carreras, der sich derzeit in Pesaro aufhält, sagte bewegt: “Für mich ist es ein grossartiges Gefühl, wieder hier zu sein. Villa Giulia ist ein glücklicher Ort, an dem wir zusammen kreativ gearbeitet haben.”

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen