Peking will an Zwei-Kind-Politik festhalten

Seit 2016 dürfen chinesische Paare bis zu zwei Kinder haben. Die Regierung sieht derzeit keinen Anlass, ihre Familienpolitik weiter zu lockern.
Seit 2016 dürfen chinesische Paare bis zu zwei Kinder haben. Die Regierung sieht derzeit keinen Anlass, ihre Familienpolitik weiter zu lockern. © /EPA/HOW HWEE YOUNG
China hält an seiner Bevölkerungskontrolle fest. Nach der Aufgabe der Ein-Kind-Politik hält die Regierung daran fest, dass chinesischen Paaren nur zwei Kinder erlaubt sind.

“Es gibt keinen Zeitplan für eine volle Lockerung der Politik, auch wenn sie weiter verbessert und angepasst wird”, sagte die Chefin der Gesundheits- und Familienplanungskommission, Li Bin, am Dienstag auf einer Medienkonferenz anlässlich der Tagung des Volkskongresses in der Hauptstadt Peking.

Seit Anfang des Jahres können chinesische Paare zwei Kinder haben. Das werde zu drei Millionen zusätzlicher Babys in diesem Jahr führen, sagte Li Bin.

Chinas Ressourcen stünden in keinem Verhältnis zu seiner grossen Bevölkerung mit heute 1,375 Milliarden Menschen. “Solange sich das nicht ändert, werden wir die gegenwärtige Familienplanungspolitik fortsetzen.”

Trotz der jüngsten Lockerung entscheiden sich heute in China viele Paare aber auch schon gegen ein zweites Kind, weil sie die hohen Kosten unter anderem für die Ausbildung fürchten.

(SDA)


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