Penguins gewinnen Spiel 7 gegen Tampa Bay

Die Entscheidung: Pittsburghs Bryan Rust (in schwarz-gelb) stochert den Puck an Tampa Bays Goalie Andrej Wasilewski vorbei zum 2:1 ins Tor
Die Entscheidung: Pittsburghs Bryan Rust (in schwarz-gelb) stochert den Puck an Tampa Bays Goalie Andrej Wasilewski vorbei zum 2:1 ins Tor © KEYSTONE/AP/GENE J. PUSKAR
Als zweites Team nach den San Jose Sharks ziehen die Pittsburgh Penguins in den Stanley-Cup-Final ein. Das Team aus Pennsylvania gewinnt das entscheidende 7. Spiel gegen Tampa Bay 2:1. Alle drei Tore fielen im Mitteldrittel – und zwei Rookies wurden zu den Helden im Team um Superstar Sidney Crosby.

In seiner ersten vollen Saison in der NHL erzielte Flügelstürmer Bryan Rust mit einem Handgelenkschuss das 1:0. Nach dem Ausgleich durch Jonathan Drouin stocherte er nach fast genau der Hälfte des Spiels den Puck zum Siegtreffer über die Linie. Den Rest machte Goalie-Neuling Matt Murray mit insgesamt 16 Paraden.

Pittsburgh steht erstmals seit 2009 im Playoff-Final, als es in sieben Spielen gegen die Detroit Red Wings seinen dritten Titel holte. Seither hatte das Team von Coach Mike Sullivan dreimal ein entscheidendes Spiel 7 verloren.

Matchwinner Rust hatte die letzten drei Saisons mehrheitlich in der AHL verbracht. Zwar kam der 24-Jährige in der Saison 2014/15 in 14 Spielen in der NHL zum Einsatz, den richtigen Sprung ins Fanionteam schaffte er jedoch erst in diesem Jahr. Die Penguins, die in der Serie 2:3 im Hintertreffen gelegen hatten, dominierten die Partie zuhause klar. Bei Tampa Bay war Topskorer und Captain Steven Stamkos erstmals in diesen Playoffs einsatzfähig, konnte jedoch keine entscheidenden Impulse setzen.

Der Playoff-Final gegen San Jose, das den Titelkampf erstmals erreichte, startet am Montag in Pittsburgh.

(SDA)


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