Peter Marvey muss Mitwisser ins Jenseits befördern

Die Hände von Peter Marvey sind schneller als der TGV: Gut so, denn sein Publikum soll seine Zauberkunst nicht durchschauen können. (Archiv)
Die Hände von Peter Marvey sind schneller als der TGV: Gut so, denn sein Publikum soll seine Zauberkunst nicht durchschauen können. (Archiv) © Keystone/KARL-HEINZ HUG
Magier Peter Marvey will seine Zauberkniffe lieber nicht ausplaudern. “Denn wem ich Geheimnisse verrate, den muss ich danach auch gleich ins Jenseits befördern.” Diesbezüglich sei er wie seine Branchenkollegen sehr pflichtbewusst.

Seine Techniker und Tänzerinnen kommen natürlich nicht darum herum, den Zauber zu ergründen. “Leichen säumen meinen Weg, ab und zu gibt es halt auch eine in den eigenen Reihen”, scherzt der 44-Jährige in den “Obersee Nachrichten”. Aber natürlich könne er den Gwunder nachvollziehen. “Das Spiel mit der Neugier ist etwas Urmenschliches, man kann sich ihr nur schwer entziehen.”

Quasi zum Schutz seiner Zuschauer muss Marvey, der in Feusisberg sein Magic-House betreibt, also geschwinder sein als deren Augen folgen können. “Meine Hand ist schneller als der TGV, aber das bleibt unter uns.”

(SDA)


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