Philippe Cornu: Im Ponystall wird bewusst Musik gehört

Als Konzertveranstalter muss Philippe Cornu musikalisch gesehen stets auf dem Laufenden sein. Trotzdem läuft bei ihm im Büro kein Radio: “Es ist ein Moment des bewussten Musikhörens in unserem Ponystall”.

Obwohl er es auf dem iTunes-Kanal mit den aktuellen Pop-Hits “nicht sonderlich lange aushält”, schafft es der Inhaber der Berner Booking-Agentur Wildpony Jahr für Jahr, die massentauglichsten Bands ans Gurtenfestival zu holen. Im “Bund” verriet er seine persönlichen Highlights in diesem Jahr: The Lumineers, Gramatik und “am Sonntag kann ich mich nicht entscheiden zwischen James Bay oder Caravan Palace”.

Cornu ist aber nicht nur Fan, sondern auch Kollege vieler Musiker. Mit der 77 Bombay Street beispielsweise hat er auf einer gemeinsamen Bootsfahrt “in voller Lautstärke Rammstein gehört”. Und mit den britischen Band Muse sass er einst auf der Bellevue-Palace-Terrasse, zeigte auf den Gurten “und sagte, auf diesem Hügel könntet ihr auch mal spielen”. Heuer ist es soweit.

(SDA)


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